Für die 2016er Ausgabe des Melz Exdrähm hatte sich der SHC Meltewitz einiges neues einfallen lassen. Erstmals wurde vom bewährten Rhythmus mit nur einer Runde für jeden Teilnehmer abgerückt. Auf dem Programm standen nun 3 Stunden für alle Teilnehmer mit mehreren Runden. Um diesen Rhythmus zu realisieren wurde aber auch die Strecke vereinfacht, was nicht allen Teilnehmern entgegen kam. Bis auf einige Highlights verzichtete man im Großteil auf die bisherigen traditionellen Abschnitte. Auch an den künstlichen Hindernissen wurden Anfahrten herangeschoben um das Rennen flüssiger zu gestalten.

Eine weitere Neuerung war der Start. Erstmals bei einen Melz Exdrähm wurde im Massenstart losgefahren, und nach Exakt drei Stunden mußten alle Fahrer das Rennen auch beendet haben. Wer später die Lichtschranke der Triga Zeitnahme passierte bekam gleich 2 Runden abgezogen. Dies forderte einige Rechenarbeit bei den Fahrern, schaffe ich noch eine Runde bis 15 Uhr oder nicht ?

Mit 5 Umläufen war Kevin Galles der stärkste Fahrer im Rennen. Er dominierte die Expertklasse in einen gegenüber den Vorjahren schwächer besetzten Rennen. Der Husqvarna Fahrer war der einzige echte Spitzenfahrer aus dem Extremendurobereich. Dahinter platzierten sich mit Daniel Beck und Richard Heinicke 2 Fahrer vom BAP Racing Team welche sporadisch an Extremenduroveranstaltungen teilnehmen. Teamchef Stefan Dietzel schaffte hinter Felix Bräuer Platz 8 in der Expertklasse.

Waren in den vergangenen Jahren alle in einer Klasse gestartet, so gab es nun 3 Wertungen. Neben der bereits erwähnten Expertklasse wurde ebenfalls noch in der Sport und Seniorenklasse um ein Preisgeld gefahren. Die ersten 3 Fahrer einer jeden Klassen durften sich über einen Geldpreis freuen.

Robert Escher

Robert Escher

Sieger in der Sportklasse wurde Robert Escher vor Tim Schumacher und Marcus Schmidt. Der Schwarzenberger Escher ist dabei kein unbekannter, denn er wurde beim größten Extremenduro in Tschechien im April immerhin bester Deutscher Fahrer in der Expertklasse.
Bei den Senioren setzte sich Thomas Eleser durch. Der Routinier wird in diesem Jahr auch wieder bei den Romaniacs in der Silberklasse starten.

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Fotos: DG Design / Denis Guenther

Ergebnisse

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