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Es war ein ganz besonderes Rennen. Ein bunt zusammengestelltes Team unter Watzinger Motorsport aus Österreichkämpfte sich durch die Schlacht im GORM-Klassiker (German-Offroad-Masters). Die 4 Polarispiloten aus 2 Teams und 2 Ländern nahmen zusammen das Ziel in Angriff, in den 24 Stunden das Letzte zu geben und um den Sieg zu kämpfen. Das Gröpl Racing Team aus Österreich mit den Fahrern Jay Gröpl und Uschi Kaiser und wir aus unserem Geiling/Mohr-Racing-Team Jürgen Mohr und Silvio Kernchen schlossen uns daher zusammen, um die Polaris Scrambler ganz nach vorne zu bringen. Hart konkurrierende Sportler wurden dabei zu einem eingeschweißten Team. Dabei wurden wie extrem unterstützt von 8 Helfern, darunter Koch, Mechaniker, Fahrwerksspezialist, Zeitmanager und weitere Helfer. 

Von Freitag 19 Uhr bis Samstag um 19 Uhr kämpften wir 4 abwechselnd in einem harten Fight um den Gesamtsieg. Die stärksten Konkurrenten waren ständig in Reichweite, also keine Zeit, um groß zu taktieren.

 

Nach dem zunächst Fahrerkollege Jay Gröpl aus Österreich die Zweitschnellste Zeit in der Qualifikation einfahren konnte, startet unser Team auch mit diesem 2.Startplatz der insgesamt 40 Teams Freitag abend in die Rennschlacht. Darunter auch Allradautos und Side-by-Side-Buggies.  Das Fahrerfeld war hoch dotiert, darunter z.B. auch die ehemalige Rallye Paris-Dakar Siegerin Jutta Kleinschmidt. Bevor ich das erstemal das Fahrzeug als Fahrer übernahm lag das Team auf Gesamtplatz 5. Während der Nacht kämpften wir uns dann Platz für Platz nach vorne, so daß wir am frühen morgen die Führung übernommen hatten. Durch einen platten Reifen am vormittag schmelzte der Vorsprung von vorher 9 min auf 4 min herunter. Diesen Vorsprung galt es dann bis ins Ziel abzusichern und ins Ziel zu bringen, was uns dann auch gelang. Mit einer Runde Vorsprung konnten wir abgekämpften Piloten dann den Gesamtsieg und den Sieg in der Quadklasse feiern.

 

Dieser Einsatz war für uns alle etwas außerordentlich besonderes. Auf Konkurrenten wurden Freunde, aus vielen Teams wurde ein gemeinsames. Jeder mußte 100% bringen, vom Mechaniker bis zum Fahrer und allen anderen Beteiligten. Motorsport verbindet – Gesamtsieg über alle Klassen in den 24 Stunden in Polen !

 

Mit 4-rädrigen Grüßen

 

Euer

 

Jürgen Mohr