Ein Event vor Schluss krönt sich William Hoare vorzeitig zum 2019er Meister

Nach 3 Jahren in Deutscher Hand, Manuel Lettenbichler 2016, Blake Gutzeit für das Deutsche Neubert Racing Team 2017 und Kevin Gallas 2018, ging der Titel 2019 mit William Hoare nach Großbritannien. Dabei hätte es Tim Apolle nach seinem Eventsieg im heimischen Riesa ebenfalls in der Hand gehabt William, der schon eine gefühlte Ewigkeit Superenduro fährt noch abzufangen.

Bereits in Polen zum Auftakt, noch im Jahr 2018, zeigte die Tendenz Richtung Hoare. Mit 3 Laufsiegen legte er vielleicht schon die nötige Richtung hin um am Ende ganz vorn zu stehen. Polen war durch seinem weichen Boden in den Vorjahren meist nicht das Geläuf der späteren Meister, diese Richtung zeichnete sich dann in Riesa ebenfalls ab als Hoare doch recht deutlich auf Apolle zurückfiel.

In Madrid auf der bisher anspruchsvollsten Strecke der Saison legte der 20 jährige dann aber wieder zur Überholjagd an. Zwei Siege und ein dritter Platz brachten ihn wieder deutlich nach vorn. In Ungarn gab es am letzten Wochenende nun erneut den weichen Boden ähnlich wie in Polen, dies spiegelte sich erneut in 3 Siege wieder die ihn vorzeitig zum Champion machten. Nach Platz 7 im Vorjahr kann er nun beruhigt und mit seinem ersten Meistertitel zum Finale nach Bilbao am 06.04. reisen.

Spannend bleibt es aber noch in der Prestige Kategorie wo Taddy Blazusiak mit seinem Sieg in Budapest etwas Boden aufgeholt hat auf Haaker der nach wie vor in Front liegt und Webb der mit Platz 2 weiterhin gute Chancen auf den Sieg hat.

Hoare

Ergebnisse: https://www.its-results.com/superenduro/2018-19/6138233e-fa9f-4ddb-8193-dd786e89e0b0

Fotos: DG Design / Denis Günther