München, 13. Juni 2015 – Vor mehr als 10.000 Zuschauern gewann der Australier Clinton Moore
ein episches Finale in Athen gegen den Franzosen Thomas Pagès und holte damit beim zweiten
Stopp der Red Bull X-Fighters World Tour 2015 seinen zweiten Sieg. Nach seinem Triumph beim
Saisonauftakt in Mexiko City war Moore auch auf dem größten Kurs der Saison in einem riesigen
Marmorsteinbruch nahe der griechischen Hauptstadt nicht zu schlagen.

Ein Finale für die Ewigkeit! Im ausverkauften Dionyssos-Marmorsteinbruch setzte sich der Australier
Clinton Moore mit atemberaubenden Tricks und Flips gegen den Gesamtsieger der World Tour 2013,
Thomas Pagès (Frankreich), durch. Zu den Highlights seiner Runs zählten spektakuläre und innovative
Moves wie der Bundy, der Flair und der erste Volt to No-Handed Landing.
Auf Platz drei landete ein weiterer Australier, Rob Adelberg. Für die Überraschung des Abends sorgte
der Franzose David Rinaldo auf Rang vier – seine bisher beste Platzierung bei den Red Bull X-Fighters.
„Im Vorfeld dieses Events war ich schon sehr gestresst. Es lastete viel Druck auf meinen Schultern”,
so Moore, der vor dem Sieg in Mexico City bei den Red Bull X-Fighters noch nie über das Viertelfinale
hinausgekommen war. „Mit diesem Druck bin ich allerdings gut umgegangen. Ich konnte alle Tricks
landen, die ich zeigen wollte. Ich habe wieder gewonnen und freue mich riesig. Dieser Kurs ist
wirklich der genialste, den ich je gesehen habe.“

Clinton Moore Foto: Armin Walcher

Clinton Moore Foto: Armin Walcher

Auch der geschlagene Finalist Thomas Pagès glänzte durch seine Kreativität und smoothe
Ausführung. Der Franzose landete etwa den Alley-Oop Flair zum ersten Mal in einem Contest, hatte
aber bei seinem berühmten Bike Flip einige Schwierigkeiten, musste den Trick mittendrin abbrechen
und vom Motorrad abspringen. Pagès stieg zwar blitzschnell wieder aufs Bike und zeigte im
abschließenden Teil seines Runs eine solide Leistung, doch der Sieg ging an Moore.

Die Red Bull X-Fighters World Tour 2015 umfasst insgesamt fünf Stopps. Nach dem Saisonauftakt in
Mexico City und dem zweiten Event in Athen macht die World Tour am 10. Juli in Madrid (Spanien)
halt. Danach folgen Pretoria (Südafrika) am 12. September und das große Saisonfinale in den
Vereinigten Arabischen Emiraten am 30. Oktober.

Ergebnisse: 1. Clinton Moore (AUS), 2. Tom Pagès (FRA), 3. Rob Adelberg (AUS), 4. David Rinaldo
(FRA), 5. Josh Sheehan (AUS), 6. Dany Torres (ESP), 7. Adam Jones (USA), 8. Levi Sherwood (NZL), 9.
Rémi Bizouard (FRA), 10. Javier Villegas (CHL), 11. Nick Franklin (NZL), 12. Chris Meyer (ESP)
Gesamtwertung World Tour 2015: 1. Moore (100 Punkte), 2. Pagès (80), 3. Sherwood (80), 4.
Adelberg (65), 5. Rinaldo (55), 6. Torres (55), 7. Bizouard (45), 8. Sheehan (45), 9. Jones (35), 10.
Villegas (30)

Foto: Predrag Vuckovic

Foto: Predrag Vuckovic