Mit einem Vorsprung von neun Punkten ging Dungey in das letzte Rennen der Saison, die er mit seinem vierten 450 SX-Titel und der insgesamt fünften AMA Supercross-Meisterschaft beendete. Dungey zeigte über das gesamte Wochenende starke Leistungen und kämpfte in einem spannenden Main Event bis zur karierten Flagge mit Titelkonkurrent Eli Tomac um die Weltmeisterschaft.

Nach einem Gerangel mit vier Fahrern in der letzten Runde belegte Dungey im Ziel Platz 4, was dem 27-Jährigen zum Gewinn der AMA 450 SX-Weltmeisterschaft 2017 reichte – ein großartiger Erfolg für den Amerikaner. Auch Red Bull KTM-Teamkollege Marvin Musquin zeigte eine starke Saison, in der er zwei Siege und acht weitere Podiumsplatzierungen einfahren konnte, was dem Franzosen am Ende den dritten Gesamtrang einbrachte. Diese Leistungen sowie der dritte Herstellertitel in Folge unterstreichen, entsprechend der READY TO RACE-Philosophie, einmal mehr KTMs Stärke in dieser Klasse.

Mit seiner KTM 450 SX-F Factory Edition zeigte Dungey in den letzten drei Jahren konstante und dominante Leistungen: Der Ausnahmekönner aus Minnesota feierte 20 Rennsiege plus 25 Podiumsplatzierungen und belegte in jedem Main Event einen Platz unter den Top 4. Eine beeindruckende Serie auf dem höchsten Niveau dieses Sports und ein Beweis für Dungeys herausragendes Talent und seine unermüdliche Arbeitseinstellung, die gleichermaßen vom Red Bull KTM Factory Racing Team und den Forschungs- und Entwicklungsabteilungen in den USA und Österreich geteilt wird.

Ryan Dungey (AMA 450 Supercross-Weltmeister 2017): „Ich habe mich heute Abend wirklich gut gefühlt – das Bike war großartig und ich konnte meine Leistung abrufen. Ich hatte ein kleines Problem mit der Strecke in der Whoop-Sektion, aber dennoch war mein Rennen gut und konstant. Das war heute ein gutes, hartes Rennen und ich glaube, wir haben den Fans eine tolle Show geboten und am Ende die Weltmeisterschaft zu gewinnen, ist natürlich die beste Belohnung. Es ist wahrscheinlich eine der schönsten – es war eine Saison voller Herausforderungen bis hin zur letzten Runde. Ich hatte ein paar starke Konkurrenten, aber abgerechnet wird zum Schluss und es ist eine perfekte Mannschaftsleistung. Während der gesamten Saison hatten wir keine Probleme mit dem Bike, was der großartigen Arbeit im KTM-Werk und im Red Bull KTM Factory Racing Team zu verdanken ist. Wir haben uns diesen Sieg verdient und viele Dinge müssen perfekt funktionieren, um dieses Ziel zu erreichen. Ich danke meiner Frau, meiner Familie, meinem Mechaniker, dem Team und jedem, der uns auf diesem Weg unterstützt hat.“

Pit Beirer (KTM-Motorsport-Direktor): „Zunächst möchte ich Ryan, Roger (De Coster) und dem gesamten Red Bull KTM Factory Racing Team zu diesem ganz besonderen Sieg gratulieren. Drei 450 SX-Titel in Folge zu gewinnen, ist eine bemerkenswerte Leistung – das gesamte Unternehmen hat unermüdlich für diese Erfolge gearbeitet, von der F&E bis hin zum Rennteam, aber natürlich ist es nie ein Selbstläufer. Die Supercross-Weltmeisterschaft ist sehr prestigeträchtig und wir sind stolz auf diese Siege, die unmittelbaren Einfluss auf die Entwicklung unser Serienmotorräder haben. Aber ich möchte auch Marvin zu seinen großartigen Ergebnissen in diesem Jahr gratulieren. Ich bin sicher, dass dieser Moment einen besonderen Platz in der Geschichte von KTM einnehmen wird.“

Ergebnis 450 SX Class Las Vegas 2017
1. Jason Anderson (USA), Husqvarna, 21:14.399 min (19 Runden)
2. Eli Tomac (USA), Kawasaki, +1.854 sec
3. Joshua Grant (USA), Kawasaki, +2.608
4. Ryan Dungey (USA), KTM , +5.469
5. Dean Wilson (USA), Husqvarna, +7.296
Weitere KTM
7. Blake Baggett (USA), KTM, +10.383
8. David Millsaps (USA), KTM, +11.362
22. Marvin Musquin (FRA), KTM, 10 Runden
DNS Trey Canard (USA), KTM

Finaler Weltmeisterschaftsstand 450 SX Class 2017 nach 17 von 17 Rennen
1. Dungey, 359 Punkte (Supercross-Weltmeister 2017)
2. Tomac, 354
3. Musquin, 293
4. Anderson, 273
5. Millsaps, 221
Weitere KTM
6. Baggett, 220
21. Canard, 51

Ergebnis 250 SX East/West Class Las Vegas 2017
1. Adam Cianciarulo (USA), Kawasaki, 17:02.079 min (15 Runden)
2. Justin Hill (USA), Kawasaki, +5.779 sec
3. Aaron Plessinger (USA), Yamaha, +10.164
4. Dylan Ferrandis (FRA), Yamaha, +16.340
5. Mitchell Oldenburg (USA), KTM, +19.950
Weitere KTM
11. Shane McElrath (USA), KTM, +32.277
21. Jordon Smith (USA), KTM, 2 Runden
DNS Alex Martin (USA), KTM

Finaler Meisterschaftsstand 250 SX East Class 2017 nach 9 von 9 Rennen
1. Zach Osborne (USA), Husqvarna, 173 Punkte
2. Cianciarulo, 171
3. Joey Savatgy (USA), Kawasaki, 166
4. Smith, 161
5. Ferrandis, 144
Weitere KTM
12. Martin, 60

Finaler Meisterschaftsstand 250 SX West Class 2017 nach 9 von 9 Rennen
1. Hill, 202 Punkte
2. McElrath, 164
3. Plessinger, 163
4. Martin Davalos (ECU), Husqvarna, 145
5. James Decotis (USA), Honda, 137
Weitere KTM
10. Oldenburg, 76