Erstmals war die MAXXIS FIM Superenduro Weltmeisterschaft in Malaga zu Gast. Im letzten Jahr wurde nur ein Nationales Rennen ausgetragen, was aber so gut organisiert war, das ABC Communication in diesem Jahr den GP von Spanien in die Stadt verlegte.

Knackpunkt der ziemlich kurzen Runde war die Matrix sowie zwei lange Steinfelder. Dort gab es bereits in den Trainingssitzungen spektakuläre Scenen. Vor vollen Haus ging es nach dem Opening direkt mit der Superpole los. Dort führte lange Jonny Walker, erst als Cody Webb als letztes auf die Strecke ging konnte er an den Briten vorbeigehen. 

Walker zeigte im ersten Head dann seine alte Form. Überlegt und nicht zuviel riskierend überholte er immer wieder die agressiv agierenden Blazusiak und Webb. Walker war am Ende der strahlende Sieger vor Webb und Blazusiak.

Im Reverse Grid Race 2 gab es gleich zu Beginn eine Schrecksekunde. Blazusiak sprang zuweit und landete so unsanft das es ihn unter die Tribüne schmiss. Das Rennen war somit gelaufen für den Polen. Diesmal war es Haaker der wie aus dem nichts kam und den Lauf gewann zunächst anführte. Im ersten Durchgang hatte er Pech und landete weit hinten. Webb schloss allerdings auf und konnte dann doch gewinnen.

Im dritten Lauf war Blazusiak dann wieder dabei. Er übernahm die Führung und gewann den Lauf. Die Pechsträhne von Haaker ging aber weiter. Er kollidierte am Start mit Webb und Walker.

Walker nahm als erstes die Verfolgung wieder auf die ihn auf Rang 6 brachte. Webb landete zwar weiter hinten, die Punkte auf der Superpole und den beiden ersten Läufen reichten ihn aber zum Tagessieg vor Walker. Billy Bolt wurde dritter.

Bei den Junioren zeigte der Deutsche Kevin Gallas erneut eine vorzügliche Leistung. Nach seiner Trainingsbestzeit holte er sich wie in Riesa drei souveräne Laufsiege. Sein Vorteil ist das er vollkommen fehlerfrei fährt.

Der nächste Superenduro WM Lauf findet am 03.03. in Bilbao, ebenfalls in Spanien statt.

Fotos: DG Design / Denis Günther