Eigentlich ist es beim Wiesellauf immer schlammig…die diesjährige Ausgabe war aber diesmal so ganz anders. Eine neue Streckenführung sorgte aber dennoch dafür das es den Fahrern nicht langweilig wurde. Und die 5 Runden die alle Sportfahrer fahren mussten gingen dann auch ohne Schlamm kräftig an die Kondition.

Aufgrund des Enduro-EM Laufes in Tschechien waren es leider diesmal weniger echte Topstars. Die angereist waren sorgten aber für einen Sekundenkrimi.

Patrick Strelow

Patrick Strelow

Die rund 6:20 Minuten lange Sonderprüfung war eng und winklig gesteckt, inbegriffen waren auch einige Extremhindernisse die aber für alle problemlos zu fahren waren. Der Mix stimmte in diesem Jahr und sorgte bei allen Fahrern für ein grinsen unter den Helm.

Als erstes ging die Sportfahrerklasse 1 auf die Strecke. Patrick Strelow brannte auch gleich die erste Bestzeit in den staubigen Wiesellaufgeländeboden mit einer 6:23. Dahinter Martin Kradorf der mit der 250 4T KTM immer besser in Schwung kommt aber zunächst mit einer 6:42 schon deutlich an Boden verlor. Dieser Zeit fuhr er auch das ganze Rennen hinterher. In der letzten Sonderprüfung konnte der Thüringer mit einer 6:13 aber sogar noch die Tagesbestzeit fahren. Sieger Strelow war nach den Rennen zufrieden: ” Der Wiesellauf war wieder einmal Werbung für den Endurosport, 100% Gelände und eine Top Sonderprüfung. Da können sich andere einmal eine Scheibe abschneiden.”

Morris Schneider

Morris Schneider

In der Enduro 2 war der Kampf um Platz 3 am spannendsten. An der Spitze gab es einen deutlichen Sieg von Morris Schneider vor Patrick Donath. Einen Sekundenkrimi gab es um Platz 3 zwischen Felix Bräuer und Ronny Lang. Bis zu Sp4 hatte Bräuer den 3. Platz mit knappen Vorsprung verwaltet. Aber dann lief er auf langsame Fahrer auf und verlor sehr viel Zeit. Dadurch ging zunächst Ronny Lang am Dresdner vorbei. Allerdings war sein Vorsprung unter einer Sekunde, im letzten Umlauf bewahrte Bräuer die Nerven und war nochmals einen Tick schneller was zu Platz 3 reichte. 0,95 Sekunden entschieden damit um das Podest.

Der Sieg in der Enduro 3 ging an Tobias Wittek, man kann hier von einen Überraschungssieger reden den keiner so richtig auf der Rechnung hatte. Da halfen auch alle Versuche von Marcel Teucher nichts sich noch Platz 1 zu holen, dennoch ist der Wiesaer mit Platz 2 zufrieden. “Bereits kommenden Mittwoch geht es für mich wieder zu einen Extremenduro nach Rumänien worauf ich in der letzten Zeit trainiert habe, da ich schon ewig keine Sonderprüfungen trainiert habe bin mit den Platz 2 durchaus zufrieden.”

Siegerehrung Sportfahrer 3

Siegerehrung Sportfahrer 3

Neben den Sportfahrern waren eine Menge Hobbyfahrer und Senioren dabei. Alle Namen und Ergebnisse könnt ihr hier auf der Veranstalterseite lesen.

[ Fotogalerie / Bestellmöglichkeit ]

Fotos vieler Teilnehmer vorhanden. Aus organisatorischen Gründen diesmal leider nicht von allen Fahrern. Fotoanfragen können dennoch an Fotos@dg-design.net gesendet werden.