Dass Endurofahrer auch ein Herz für behinderte und schwergestellte Kinder haben, bewies das 1. Benefiz Motocross am Wochenende in Hilmersdorf. Vereinsvorsitzender Sven Kolenda hatte bereits im Vorfeld des Rennens kräftig die Werbetrommel gerührt und konnte einige Fahrer für seine Idee begeistern. Somit waren es am Samstag immerhin 15 Teilnehmer, die sich für den guten Zweck auf einer Parallelstrecke messen wollten. Dabei traten die Fahrer jeweils gegeneinander an – ähnlich wie im Prolog bei der WM. Doch nicht nur das fahrerische Können sollte am Ende über das Ergebnis entscheiden: Für eine Spende von 5 Euro pro abgezogener Sekunden konnte jeder Fahrer seine Zeit noch verbessern.

Als Rennsieger ging am Ende Andreas Beier hervor. Dieser hatte am vorangegangenen Dienstag noch zugesagt und bewies einmal mehr seinen derzeitig guten Leistungsstand. Marko Barthel stellte sich an diesem Tag als ärgster Konkurrent von Beier heraus. Der Offroadtrainer, der seit 2004 nicht mehr aktiv ist, wurde am Ende Zweiter vor Bruno Wächtler und Kevin Helbig. Zudem war der Frankenberger in die Organisation mit eingebunden und sorgte beim Lokalfernsehen für die nötige Publicity. Sein Resümee der Veranstaltung fiel aufgrund der geringen Zuschauer- und Teilnehmerzahl ein wenig ernüchternd aus. Ursächlich für die mäßige Resonanz könnten die Urlaubszeit und die etwas abseits gelegene Strecke gewesen sein. Dennoch war Barthel mit dem Verlauf der Veranstaltung insgesamt zufrieden: „Wir möchten uns bei ALLEN freiwilligen Helfern, bei den Sponsoren, bei den Besuchern und natürlich bei den Fahrern, die ihr Können für die Zuschauer zur Schau gestellt haben, bedanken.“

Auch Abseits der Strecke war für die kleinen und großen Kinder einiges aufgebautEine Fortsetzung des Rennens im kommenden Jahr ist auf jeden Fall vorgesehen. Allerdings will der Verein seine Tätigkeit auch auf andere Sportarten, wie Fußball und Schwimmen ausweiten. Aussagen Barthels zufolge wird beim nächsten Event ein Fußballturnier sowie ein Schwimmwettkampf stattfinden. Im Rahmen dessen können auch die Motorsport-Cracks ihr Fahrvermögen den Zuschauern präsentieren und somit wieder dazu beitragen, dass die unterstützten Kinder am Ende als die eigentlichen Gewinner der Veranstaltung hervorgehen.

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( Bericht mit Franziska Schuman )