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FIM EM Enduro Italien: Starker Auftritt der deutschen Fahrer – Luca Fischeder dominiert E3 und Overall

FIM Enduro EM Italien

Was für ein starkes Wochenende für die deutschen Fahrer bei der FIM Enduro Europameisterschaft in Italien. Bei extrem heißen Bedingungen mit Temperaturen von über 40 Grad zeigten die deutschen Starter eine richtig starke Leistung. Besonders Luca Fischeder setzte ein dickes Ausrufezeichen: An beiden Fahrtagen holte er den Sieg in der E3-Klasse und sicherte sich zusätzlich jeweils den Gesamtsieg über alle Klassen hinweg.

Auch Pascal Sadecki überzeugte mit einem starken Comeback nach Verletzungspause und fuhr am ersten Fahrtag aufs Podium. Nico Rambow sorgte in der Senioren-40-Klasse ebenfalls für deutsche Podiumsfreude. Dazu gab es in der Mannschaftswertung Grund zum Jubeln: Luca Fischeder, Yanik Spachmüller und Pascal Sadecki holten für Deutschland einen starken dritten Platz.

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Luca Fischeder mit perfektem Wochenende in Italien

Luca Fischeder war der überragende deutsche Fahrer des Wochenendes. Bereits am ersten Fahrtag gewann er die E3-Klasse und setzte mit dem Gesamtsieg über alle Klassen hinweg noch einen drauf. Auch am zweiten Fahrtag ließ er nichts anbrennen und wiederholte dieses Kunststück.

Damit stand am Ende ein perfektes Wochenende für Fischeder zu Buche: zweimal Platz eins in der E3-Klasse und zweimal der Overall-Sieg. Besonders beeindruckend war dabei, wie souverän er mit den extremen Bedingungen zurechtkam. Die Hitze, die anspruchsvollen Sonderprüfungen und die langen Etappen verlangten den Fahrern alles ab.

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Luca Fischeder zeigte sich nach dem Rennen entsprechend zufrieden:

„Perfektes Wochenende. Zweimal erster Platz und Gesamtsieg. Da bin ich mega happy damit. Ich konnte meinen Vorsprung noch ein kleines Stück ausbauen. Größtenteils war es fehlerfrei, keine großen Sachen. Es war ein super heißes Wochenende, wirklich 40 Grad plus und krass anstrengend. Aber ich denke, ich habe es gut gemanagt.“

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Mit diesem starken Auftritt dürfte Fischeder auch in der Meisterschaftswertung einen wichtigen Schritt gemacht haben. Nach eigener Einschätzung liegt er nun sogar in der Gesamtwertung vorne.

Deutsche Mannschaft fährt auf Rang 3

Nicht nur in den Einzelwertungen lief es für die deutschen Fahrer stark. Auch in der Mannschaftswertung konnte Deutschland ein echtes Ausrufezeichen setzen.

Das deutsche Team mit Luca Fischeder, Yanik Spachmüller und Pascal Sadecki belegte einen starken dritten Platz. Gerade bei den hohen Temperaturen und den technisch anspruchsvollen Etappen ist dieses Ergebnis besonders wertvoll.

Die Strecke in Italien bot alles, was ein echtes Enduro-Wochenende ausmacht: steinige Auffahrten, Singletrails, schnelle Schotterpassagen, rutschige Wiesen, enge Kurven und ausgefahrene Endurotests. Dazu kam der körperliche Faktor durch die extreme Hitze.

Ergebnisse der deutschen Fahrer – Tag 1

Am ersten Fahrtag gab es gleich mehrere starke Resultate aus deutscher Sicht. Luca Fischeder holte den Klassensieg in der E3 und wurde zusätzlich Gesamtsieger aller Klassen. Pascal Sadecki fuhr in der E3-Klasse auf Rang drei und damit ebenfalls aufs Podium. Nico Rambow landete bei den Senioren 40 auf Platz zwei.

Die deutschen Ergebnisse vom ersten Fahrtag im Überblick:

  • Luca Fischeder: Platz 1, E3-Klasse
  • Luca Fischeder: Gesamtsieger aller Klassen
  • Deutsche Mannschaft: Platz 3 mit Luca Fischeder, Yanik Spachmüller und Pascal Sadecki
  • Pascal Sadecki: Platz 3, E3-Klasse
  • Yanik Spachmüller: Platz 9, E1-Klasse
  • Garry Dittmann: Platz 11, Junioren 2-Klasse
  • Willi Damerau: Platz 8, E3-Klasse
  • Nico Rambow: Platz 2, Senioren 40-Klasse
  • Felix Melnikoff: Platz 11, Junioren 1-Klasse
  • Nicklas Lohe: Platz 18, Youth-Klasse
  • Lea Meier: DNF, Damen

Tag 2: Wieder Podium und erneut Fischeder-Show

Auch am zweiten Tag lief es für die deutschen Fahrer stark. Luca Fischeder wiederholte seinen Erfolg vom Vortag und gewann erneut die E3-Klasse. Noch beeindruckender: Auch den Gesamtsieg über alle Klassen hinweg holte er sich wieder.

Damit war Fischeder der dominierende Fahrer aus deutscher Sicht und einer der großen Namen des gesamten EM-Wochenendes in Italien.

Zusätzlich sorgte Nico Rambow für ein weiteres Highlight. In der Senioren-40-Klasse fuhr er am zweiten Tag auf Platz eins und holte damit den nächsten deutschen Klassensieg.

Pascal Sadecki verpasste das Podium in der E3-Klasse am zweiten Tag mit Platz vier nur knapp. Yanik Spachmüller steigerte sich im Vergleich zum Samstag und fuhr in der E1-Klasse auf einen starken sechsten Platz.

Die deutschen Ergebnisse vom zweiten Fahrtag im Überblick:

  • Luca Fischeder: Platz 1, E3-Klasse
  • Luca Fischeder: Gesamtsieger aller Klassen
  • Deutsche Mannschaft: Platz 3 mit Luca Fischeder, Yanik Spachmüller und Pascal Sadecki
  • Nico Rambow: Platz 1, Senioren 40-Klasse
  • Pascal Sadecki: Platz 4, E3-Klasse
  • Yanik Spachmüller: Platz 6, E1-Klasse
  • Willi Damerau: Platz 10, E3-Klasse
  • Felix Melnikoff: Platz 10, Junioren 1-Klasse
  • Garry Dittmann: Platz 11, Junioren 2-Klasse
  • Nicklas Lohe: Platz 17, Youth-Klasse
  • Lea Meier: DNS, Damen

Pascal Sadecki mit starkem Podium nach Verletzungspause

Für Pascal Sadecki war das Wochenende in Italien ein ganz besonderes. Nach seiner Fußverletzung konnte er seit dem Rennen in Meltewitz kaum auf dem Motorrad trainieren. Umso bemerkenswerter war sein Auftritt bei der FIM Enduro EM.

Am ersten Fahrtag kam Sadecki besonders im Crosstest sehr gut zurecht. Die Prüfung war auf drei verschiedenen Wiesenflächen angelegt, eng gesteckt, mit vielen Steinen und rutschigem Untergrund. Bedingungen, die ihm offenbar lagen. Dort konnte er konstant gute Zeiten fahren.

Im Endurotest lief es ebenfalls ordentlich, allerdings kosteten ihn zwei Stürze wertvolle Zeit. Trotzdem reichte es am Ende zu Platz drei in der E3-Klasse. Für Sadecki war es zugleich das erste internationale Podium seiner Karriere.

Am zweiten Tag blieb er ohne Sturz und konnte sich weiter steigern. Mit Platz vier in der E3-Klasse und jeweils Platz 25 im Overall zeigte er ein richtig starkes Wochenende.

Pascal Sadecki erklärte nach dem Rennen:

„An sich war es richtig gut. Ich habe mich richtig wohl auf meinem Motorrad gefühlt, besser als erwartet. Durch meine Fußverletzung konnte ich seit Meltewitz nicht fahren und saß in den letzten sechs Wochen nur einmal kurz auf dem Motorrad. Dafür bin ich mit Platz drei am ersten Tag, Platz vier am zweiten Tag und jeweils Platz 25 im Overall sehr zufrieden. Weil es gleichzeitig mein erstes internationales Podium war, bin ich natürlich sehr stolz.“

Auch die Strecke bekam von Sadecki ein positives Fazit. Die Etappen bestanden zu großen Teilen aus Gelände, mit steinigen Passagen, Singletrails, Schotterwegen, Auffahrten und Abfahrten. Die Prüfungen waren aus seiner Sicht stark gebaut und abwechslungsreich.

Yanik Spachmüller steigert sich am zweiten Fahrtag

Yanik Spachmüller hatte am Samstag zunächst mit den extremen Temperaturen zu kämpfen. Die Hitze machte ihm sichtbar zu schaffen, wodurch er in den Sonderprüfungen nicht so pushen konnte, wie er es sich vorgenommen hatte.

Am Sonntag lief es dann besser. Obwohl die Temperaturen erneut hoch waren und die Anstrengung vom Vortag noch spürbar war, kam Spachmüller besser in den Rhythmus. Seine Zeiten verbesserten sich deutlich, und er konnte in den Sonderprüfungen mehr Druck machen.

Spachmüller beschrieb das Wochenende so:

„Wir sind zwei Sonderprüfungen gefahren, einen Cross- und einen Endurotest. Der Crosstest war auf einer Wiese und einem Acker, relativ eng gesteckt, mit losen Steinen und vielen Kurven. Der Endurotest war in den Bergen, startete im Wald, ebenfalls mit vielen losen Steinen. Am Anfang war er relativ eng, zum Schluss wurde er richtig schnell mit vielen Schotterwegen. Mit dem Samstag bin ich nicht so zufrieden, ich hatte ziemliche Probleme mit den Temperaturen. Am Sonntag bin ich von Anfang an besser zurechtgekommen und konnte mehr pushen.“

Mit Platz neun am Samstag und Platz sechs am Sonntag in der E1-Klasse lieferte Spachmüller ein solides und vor allem kämpferisch starkes Wochenende ab.

Anspruchsvolle Bedingungen bei über 40 Grad

Das EM-Wochenende in Italien war nicht nur fahrerisch, sondern auch körperlich extrem fordernd. Temperaturen von über 40 Grad machten den Fahrern schwer zu schaffen. Gerade auf langen Etappen mit vielen Geländeanteilen, steinigen Auffahrten, Singletrails und technisch anspruchsvollen Sonderprüfungen wurde die Hitze zum entscheidenden Faktor.

Der Crosstest führte über Wiesen- und Ackerflächen, war eng gesteckt und durch lose Steine sowie rutschigen Untergrund anspruchsvoll. Der Endurotest lag in den Bergen, begann im Wald und entwickelte sich im weiteren Verlauf zu einer schnellen Prüfung mit Schotterpassagen. Über das Wochenende fuhren sich die Prüfungen zunehmend aus, was vor allem am zweiten Tag zusätzliche Konzentration und Kondition verlangte.

Die deutschen Fahrer kamen mit diesen Bedingungen insgesamt sehr gut zurecht. Besonders die Podiumsplätze von Luca Fischeder, Pascal Sadecki und Nico Rambow sowie der dritte Rang in der Mannschaftswertung zeigen, dass Deutschland bei der FIM Enduro Europameisterschaft in Italien stark aufgestellt war.

Ergebnisse

Alle Ergebnisse gibt es auf der offiziellen Webseite (LINK).

Fazit: Starkes deutsches EM-Wochenende in Italien

Die FIM Enduro Europameisterschaft in Italien brachte aus deutscher Sicht viele starke Ergebnisse. Luca Fischeder war mit zwei E3-Siegen und zwei Overall-Siegen klar der Mann des Wochenendes. Pascal Sadecki feierte trotz Verletzungsvorgeschichte sein erstes internationales Podium, Nico Rambow holte bei den Senioren 40 ebenfalls starke Resultate und die deutsche Mannschaft fuhr auf Rang drei.

Auch Yanik Spachmüller, Willi Damerau, Garry Dittmann, Felix Melnikoff, Nicklas Lohe und Lea Meier (nur Tag 1 mit DNF) kämpften sich durch ein extrem heißes und anspruchsvolles EM-Wochenende. Besonders die Mischung aus technischen Prüfungen, langen Geländeetappen und hohen Temperaturen machte den Lauf in Italien zu einer echten Herausforderung.

Für die deutschen Fahrer war es ein Wochenende mit vielen positiven Momenten – und vor allem mit einem überragenden Luca Fischeder an der Spitze.

Fotos von Piediluco

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