Der MiniEnduro European Cup in Ungarn verlangte den jungen Enduro-Talenten am vergangenen Rennwochenende alles ab. Hohe Temperaturen, technisch anspruchsvolle Sonderprüfungen, tiefer Staub und zunehmend ausgefahrene Strecken sorgten an beiden Fahrtagen für schwierige Bedingungen.
Die deutschen Teilnehmer präsentierten sich dennoch in starker Form. Mehrere Podiumsplätze in den Einzelwertungen, zwei dritte Plätze der deutschen U17-Nationalmannschaft sowie zahlreiche kämpferische Leistungen machten das Rennwochenende zu einem erfolgreichen Auftritt für Team Germany.
Besonders spannend: In mehreren Klassen bleibt die Entscheidung um die Europameistertitel bis zum großen Finale in Deutschland offen.

Maddox Mittag #99 kämpft sich nach Verletzungspause zurück
Für Maddox Mittag stand das Rennwochenende in Ungarn vor allem im Zeichen seines Comebacks. Nach einem Fußbruch und sieben Wochen Verletzungspause reiste er ohne größere Vorbereitung auf dem Motorrad zur Europameisterschaft.
Sportlich setzte er sich deshalb zunächst keine großen Ziele. Viel wichtiger war es für ihn, beide Renntage körperlich durchzustehen, sicher ins Ziel zu kommen und keine erneute Verletzung zu riskieren.
Maddox Mittag erklärte nach dem Wochenende:
„Nach sieben Wochen Verletzungspause und ohne wirkliche Vorbereitung auf dem Bike bin ich ohne große sportliche Erwartungen nach Ungarn gereist. Ich wollte mich aber unbedingt der Herausforderung stellen und dabei sein, um auch das Flair der EM mit dem starken Fahrerfeld in meiner Klasse mitzunehmen.
Mein Ziel war es beim ersten Rennen nach dem Fußbruch, die beiden Tage körperlich durchzuhalten und verletzungsfrei ins Ziel zu kommen. Das habe ich trotz des enormen Trainingsrückstandes geschafft.
Die beiden Tests waren sehr anspruchsvoll und haben uns bei den Temperaturen sehr viel abgefordert. Wir hatten als Team Germany sehr viel Spaß und haben uns gegenseitig gut unterstützt.
Jetzt freue ich mich auf den letzten Lauf zu Hause in Deutschland. Ich bin zuversichtlich, mich auf der Strecke, auf der ich im vergangenen Jahr Deutscher Enduro Jugend Meister geworden bin, wieder zu verbessern. Die nächsten drei Wochen werde ich entsprechend zur Vorbereitung nutzen.“
Damit erreichte Maddox sein wichtigstes Ziel: ein erfolgreiches und verletzungsfreies Comeback auf internationaler Bühne.
Emil Doras zweimal auf Platz zwei
Ein besonders dramatisches Rennwochenende erlebte Emil Doras. Trotz Stürzen, Nasenbluten, gesundheitlicher Probleme und eines schwierigen Starts am zweiten Renntag sicherte er sich zweimal den zweiten Platz.
Zusätzlich erreichte er gemeinsam mit der deutschen U17-Nationalmannschaft an beiden Tagen den dritten Platz in der Teamwertung.
Tag 1: Kampf um den Sieg bis zur letzten Sonderprüfung
Der erste Renntag begann für Emil Doras um 8:18 Uhr. Vor ihm lagen drei Runden mit jeweils rund 25 Kilometern.
Als Erstes ging es in den Enduro-Test, der gleichzeitig sein Lieblingstest des Wochenendes war. Dort konnte Emil im Laufe des Tages immer wieder wichtige Sekunden gutmachen.
Anschließend führte die Etappe über einen etwa zwölf Kilometer langen Streckenabschnitt mitten durch den Wald. Danach wartete mit dem Cross-Test die zweite Sonderprüfung.
Der leicht sandige Cross-Test war mit mehreren Hindernissen gespickt und verlangte den Fahrern technisch und körperlich alles ab.
Zur Halbzeit des Rennens lag Emil auf dem ersten Platz. In der vorletzten Runde stürzte er jedoch im Cross-Test und verlor dabei rund 20 Sekunden auf seinen direkten Konkurrenten aus Italien.
Vor der letzten Runde lag Emil dadurch mit knapp elf Sekunden Rückstand auf Platz zwei.
Die Ausgangslage war klar: Alles oder nichts.
Im Enduro-Test der letzten Runde fuhr Emil die Bestzeit und verkürzte seinen Rückstand auf nur noch vier Sekunden. Die Entscheidung um den Tagessieg musste damit im letzten Cross-Test fallen.
Laut Stoppuhr lag Emil dort deutlich in Führung. Dann unterlief ihm ein kleiner Fehler. Er stürzte schwer und schlug mit dem Kopf auf. Sofort bekam er starkes Nasenbluten – mitten in der Sonderprüfung.
Kurz darauf stürzte Emil in derselben Prüfung ein zweites Mal. Die Chance auf den Tagessieg war damit verloren.
Trotzdem brachte er das Rennen blutverschmiert, aber kämpfend auf dem zweiten Platz ins Ziel.
Tag 2: Vom Gedanken ans Aufgeben zum nächsten Podiumsplatz
Der zweite Renntag begann alles andere als gut. Emil wachte mit Schüttelfrost, Übelkeit und erneutem Nasenbluten auf. Die Blutung hielt sogar bis zum Start an.
In der ersten Sonderprüfung verlor er bereits rund eine Minute. Schnell wurde klar, dass es an diesem Tag nicht um den Sieg gehen konnte. Stattdessen musste Emil versuchen, den Schaden in Grenzen zu halten.
Nach dem ersten Test stand sogar ein vorzeitiges Aufgeben im Raum.
Doch Emil entschied sich, weiterzufahren. Sein Motto lautete:
„Meisterschaften werden an schlechten Tagen gewonnen – nicht an guten.“
Von diesem Zeitpunkt an ging es Schritt für Schritt bergauf. Emil fühlte sich zunehmend besser und konnte seine Zeiten in der zweiten und dritten Runde deutlich verbessern.
Unterstützt wurde er auf der Etappe von seinem Teamkollegen Nils Lindner. Beide gehören zum Förderkader des ADAC Hessen-Thüringen. Nils begleitete Emil während des Rennens und half ihm dabei, sich immer weiter nach vorne zu kämpfen.
Am Ende hatte Emil nicht nur die verlorene Minute aufgeholt, sondern sogar einen Vorsprung von 24 Sekunden auf den Drittplatzierten herausgefahren.
Damit beendete er auch den zweiten Renntag auf einem starken zweiten Platz.
Emil Doras bleibt im Titelrennen
Das Fazit für Emil Doras fällt entsprechend positiv aus: zweimal Platz zwei in Ungarn.
Auch in der Teamwertung konnte die deutsche U17-Nationalmannschaft überzeugen. Gemeinsam mit Mia Abelein, Maximilian Voith und Aaron Eisele erreichte Emil an beiden Renntagen den dritten Platz.
Damit liegt das deutsche Team auch in der Gesamtwertung auf dem hervorragenden dritten Rang.
In der Einzelwertung der Europameisterschaft belegt Emil aktuell den zweiten Gesamtrang. Die Entscheidung um den Europameistertitel fällt beim Finale in Deutschland.
Dort möchte er sich vor heimischem Publikum den Titel sichern.
Sein Dank gilt seiner Familie, seinem Team, seinen Sponsoren, dem ADAC Hessen-Thüringen, seinem Heimatverein MC Isolator und allen Unterstützern.
Jetzt liegt der volle Fokus auf dem großen Finale.
Maximilian Voith nach technischem Ausfall schnellster deutscher Fahrer
Für Maximilian Voith begann das Rennwochenende mit einem technisch und fahrerisch anspruchsvollen Enduro-Test.
Die Prüfung war sehr eng abgesteckt und verwinkelt. Schnelle Wiesenpassagen wechselten sich mit kniffligen Waldstücken ab. Zusätzlich erschwerten ständig wechselnde Lichtverhältnisse die Sicht und die Einschätzung der Strecke.
Maximilian kam mit diesen Bedingungen gut zurecht.
Der Cross-Test führte über Reifenhindernisse, Baumstämme und Steinfelder. Außerdem war die Motocrossstrecke des Veranstalters in die Sonderprüfung integriert.
Technischer Defekt beendet den ersten Renntag
Die zweite Runde des Samstags begann für Maximilian vielversprechend. Der Rhythmus war da, der Speed passte und bis dahin hatte er jede Kurve sauber getroffen.
Alles deutete auf eine schnelle Sonderprüfungszeit hin.
Dann stoppte ihn ein technischer Defekt. Maximilian musste den ersten Renntag vorzeitig beenden und wurde als DNF gewertet.
Der Ausfall war besonders bitter, weil er sich fahrerisch wohlfühlte und auf dem Weg zu einer guten Runde war.
Nach der Rückkehr ins Fahrerlager arbeitete das Team rund eine Stunde an der TM. Schließlich konnte das Motorrad wieder zum Laufen gebracht und noch rechtzeitig ins Parc Fermé gestellt werden.
Damit erhielt Maximilian am Sonntag eine neue Chance und musste nicht vorzeitig die Heimreise nach Deutschland antreten.
Dank der starken Ergebnisse seiner Teamkollegen erreichte er mit Team Germany trotz des Ausfalls am Samstag den dritten Platz in der Mannschaftswertung.
Platz sieben am zweiten Renntag
Nach dem technischen Ausfall war die Anspannung vor dem Start am Sonntag groß. Niemand wusste mit Sicherheit, ob die TM den kompletten Renntag ohne weitere Probleme überstehen würde.
Der Enduro-Test war am zweiten Tag deutlich ausgefahrener und dadurch noch anspruchsvoller. Zusätzlich herrschte starker Staub.
Maximilian fand trotzdem schnell wieder seinen Rhythmus und reihte sich bereits in der ersten Runde auf dem achten Platz ein.
Der Enduro-Test machte ihm viel Spaß. Auch die zweite und dritte Runde verliefen gut. In der dritten Runde erzielte Maximilian sogar die sechstschnellste Zeit.
Im Cross-Test sah er noch Verbesserungspotenzial. Dort hätte er nach eigener Einschätzung schneller fahren müssen.
Am Ende erreichte Maximilian als schnellster deutscher Fahrer den siebten Platz.
Nach dem technischen Defekt vom Samstag war er mit diesem Ergebnis zufrieden. Schließlich war am Vortag noch nicht sicher gewesen, ob er überhaupt noch einmal an den Start gehen konnte.
Gemeinsam mit der deutschen Mannschaft erreichte er am Sonntag erneut den dritten Platz in der Mannschaftswertung und holte damit eine weitere EM-Bronzemedaille.
Das Fazit von Maximilian Voith
Die Ergebnisse des Wochenendes:
- Schnellster deutscher Fahrer am Sonntag
- Platz sieben im Gesamtklassement
- Platz sieben in der Klasse 125
- EM-Bronze in der Mannschaftswertung am Samstag
- EM-Bronze in der Mannschaftswertung am Sonntag
Durch den Ausfall am Samstag verlor Maximilian allerdings wichtige Meisterschaftspunkte. Mit einem Rückstand von nur 14 Punkten fiel er vom bisherigen fünften auf den siebten Gesamtrang zurück.
Magdalena Höfer sammelt wichtige Erfahrungen auf der 125er
Magdalena Höfer startete am ersten Fahrtag zunächst etwas zu verhalten in das Rennen. In der zweiten Runde fand sie jedoch besser in ihren Rhythmus und konnte ihre Leistung steigern.
Am Ende erreichte sie den fünften Platz in der Tageswertung.
Der zweite Fahrtag wurde deutlich schwieriger. Nach dem ersten Renntag fand zusätzlich noch die komplette ungarische Meisterschaft auf den Sonderprüfungen statt.
Entsprechend stark ausgefahren waren die Tests am Sonntag. Außerdem standen den Fahrern pro Runde zehn Minuten weniger Fahrzeit zur Verfügung.
Auch am zweiten Tag war Magdalenas zweite Runde ihre beste.
In der dritten Runde blieb sie im Enduro-Test mit dem Finger und dem Gasgriff an einem Baum hängen. Einen Sturz konnte sie zwar verhindern, verlor durch den Zwischenfall aber wertvolle Zeit.
Im Cross-Test hatte sie mehrere Quersteher und ließ dadurch ebenfalls Sekunden liegen.
Am Ende belegte Magdalena den sechsten Platz in der Tageswertung.
Trotzdem zog sie ein positives Fazit. Nach ihrem Umstieg auf eine 125-ccm-Maschine konnte sie in Ungarn viel dazulernen und wichtige Erfahrungen sammeln.
Ihr Dank gilt allen Beteiligten und Unterstützern.
Noah Rübesamen kämpft sich am Sonntag von Platz 15 auf Platz neun
Auch Noah Rübesamen blickt auf ein anspruchsvolles Wochenende bei der MiniEnduro-Europameisterschaft in Ungarn zurück.
An beiden Renntagen standen jeweils drei Runden mit einer Gesamtfahrzeit von rund viereinhalb Stunden auf dem Programm.
Am Samstag hatte Noah im ersten Enduro-Test noch Schwierigkeiten. Im Laufe des Tages konnte er sich jedoch steigern und den ersten Renntag auf dem zehnten Platz beenden.
Am Sonntag waren die Bedingungen durch die deutlich ausgefahrene Strecke noch schwieriger.
Nach einem Sturz im ersten Enduro-Test fiel Noah zunächst auf den 15. Platz zurück. Mit jeder weiteren Runde fand er aber besser in seinen Rhythmus.
Mit guten Sonderprüfungszeiten kämpfte er sich Schritt für Schritt nach vorne und erreichte am Ende noch den neunten Platz.
Nach dem schwierigen Start am Sonntag hatte Noah selbst nicht mehr mit einem solchen Ergebnis gerechnet.
Insgesamt zeigte er sich mit dem Rennwochenende zufrieden und blickt bereits motiviert auf die kommenden Veranstaltungen.
Ein besonderer Dank geht an seine Eltern, seine Sponsoren und das gesamte Team Germany. Ohne diese Unterstützung wäre sein Einsatz bei der Europameisterschaft nicht möglich gewesen.
Mia Abelein fährt zweimal auf Platz zwei
Mia Abelein gehörte in Ungarn ebenfalls zu den erfolgreichsten deutschen Teilnehmerinnen. An beiden Renntagen erreichte sie den zweiten Platz.
Samstag: Nur sieben Sekunden fehlen zum Sieg
Bereits beim Ablaufen der Sonderprüfungen konnte sich Mia die Strecken gut einprägen.
Dadurch war sie von Beginn an in der Lage, schnelle und konstante Sonderprüfungszeiten zu fahren.
Am Ende wurde es im Kampf um den Tagessieg noch einmal richtig knapp. Mia fehlten lediglich sieben Sekunden auf Platz eins.
Damit beendete sie den Samstag auf dem zweiten Platz.
Sonntag: Zwei Stürze verhindern den Angriff auf Platz eins
Für den zweiten Renntag hatte sich Mia vorgenommen, unbedingt auf den ersten Platz vorzufahren.
Der hohe Einsatz wurde ihr allerdings bereits in der ersten Sonderprüfung zum Verhängnis. Mia stürzte dort zweimal und verlor entsprechend viel Zeit.
Anschließend versuchte sie, den Rückstand durch besonders hohes Tempo wieder aufzuholen.
Doch wer nach einem frühen Zeitverlust extrem hart pusht, erhöht auch das Risiko für weitere Fehler. Das gewünschte Ergebnis stellte sich deshalb nicht mehr ein.
Mia beendete auch den Sonntag auf dem zweiten Platz.
Mit ihrer eigenen Leistung war sie nicht vollständig zufrieden, weil sie wusste, dass sie es fahrerisch besser kann.
Trotzdem stehen am Ende zwei starke Podiumsplätze.
Gemeinsam mit der deutschen U17-Nationalmannschaft erreichte Mia an beiden Tagen den dritten Platz in der Teamwertung.
Beim letzten EM-Lauf in Deutschland möchte sie noch einmal voll angreifen.
Lou Wohlhaupt überzeugt bei seinem ersten EM-Lauf
Für Lou Wohlhaupt begann das Rennwochenende bereits am Donnerstag mit der Anreise nach Ungarn.
Nach dem Einrichten im Fahrerlager ging es am Freitag zur Streckenbegehung. Die Veranstalter hatten zwei anspruchsvolle Sonderprüfungen vorbereitet: einen langen Enduro-Test und einen schnellen Cross-Test.
Der Cross-Test war sehr flüssig und schnell gesteckt. Mehrere Hindernisse im SuperEnduro-Stil verlangten den Fahrern ein hohes Maß an Technik und Präzision ab.
Der Enduro-Test war dagegen lang, eng, technisch anspruchsvoll und gleichzeitig sehr schnell.
Platz vier beim EM-Debüt
Der erste Renntag war bei Lou vor allem von Nervosität geprägt. Schließlich handelte es sich um seinen ersten Lauf zur MiniEnduro-Europameisterschaft.
Im Enduro-Test lief es bereits ordentlich. In den engen Passagen fehlten ihm allerdings noch etwas Geschwindigkeit und Mut.
Im Cross-Test kam Lou deutlich besser zurecht. Dort meisterte er sämtliche Hindernisse sauber und ohne Sturz.
Am Ende des ersten Renntages belegte er einen starken vierten Platz.
Deutlich näher an Platz drei
Für den zweiten Renntag hatte sich Lou vorgenommen, den Rückstand auf Platz drei deutlich zu verkürzen.
Dieses Ziel erreichte er.
Während sein Rückstand am Samstag noch 45 Sekunden betragen hatte, fehlten ihm am Sonntag nur noch elf Sekunden auf den dritten Platz.
Lou fand von Beginn an besser in seinen Rhythmus und konnte genau dort anknüpfen, wo er am Vortag aufgehört hatte.
In der zweiten Runde des Enduro-Tests stürzte er allerdings und verlor dabei wertvolle Zeit.
Trotzdem konnte er sich im Cross-Test erneut steigern und seine Zeiten weiter verbessern.
Insgesamt zeigte sich Lou mit seinem ersten EM-Wochenende sehr zufrieden. Er sammelte wichtige internationale Erfahrungen, steigerte seine Leistungen im Verlauf der Veranstaltung und verringerte den Abstand zur Spitze deutlich.
Jetzt freut er sich auf den nächsten Lauf der MiniEnduro-Europameisterschaft in Deutschland.
Korbinian Baier zweimal Fünfter in der 65-ccm-Klasse
Korbinian Baier vom MSC Höchstädt startete in Ungarn in der 65-ccm-Klasse.
Für ihn war es bereits die zweite Teilnahme an dieser Veranstaltung.
Seinen herausragenden dritten Platz aus dem Vorjahr konnte Korbinian diesmal nicht ganz wiederholen. Dennoch zeigte er zwei souveräne und weitgehend fehlerfreie Renntage.
An beiden Tagen belegte er den fünften Platz.
Mit seinen konstanten Leistungen rundete Korbinian das insgesamt starke deutsche Ergebnis in der 65-ccm-Klasse ab.
Impressionen






Deutsche U17-Nationalmannschaft zweimal auf Platz drei
Neben den starken Einzelergebnissen überzeugte auch die deutsche U17-Nationalmannschaft in Ungarn.
An beiden Renntagen erreichte Team Germany den dritten Platz in der Mannschaftswertung und sicherte sich damit jeweils EM-Bronze.
Zum erfolgreichen deutschen Team gehörten unter anderem:
- Mia Abelein
- Emil Doras
- Maximilian Voith
- Aaron Eisele
In der Gesamtwertung liegt die deutsche U17-Mannschaft ebenfalls auf dem dritten Platz.
Ergebnisse
Alle Ergebnisse gibt es auf der offiziellen Webseite (LINK).
MiniEnduro-European-Cup-Finale in Deutschland verspricht Spannung
Nach dem anspruchsvollen Rennwochenende in Ungarn richtet sich der Blick nun auf das große Finale des MiniEnduro European Cup in Deutschland.
Mehrere deutsche Fahrer besitzen noch gute Chancen auf Spitzenplatzierungen in der Gesamtwertung.
Besonders spannend wird der Kampf um den Titel für Emil Doras. Er liegt derzeit auf dem zweiten Gesamtrang und kann sich beim Finale vor heimischem Publikum noch zum Europameister krönen.
Auch Mia Abelein möchte beim Heimrennen noch einmal den Tagessieg angreifen. Maddox Mittag will nach seinem erfolgreichen Comeback die kommenden Wochen nutzen, um seinen Trainingsrückstand weiter aufzuholen.
Für die deutschen Nachwuchsfahrer bietet das Finale damit nicht nur die Möglichkeit, vor heimischen Fans zu starten. Es geht gleichzeitig um Podiumsplätze, Meisterschaftspunkte und möglicherweise sogar um einen Europameistertitel.


