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Am 14. und 15. Oktober fällt im Erzgebirge die Entscheidung, wer Deutscher Enduro-Meister wird. So viele Fahrer wie noch nie könnten teilnehmen. 2012 wird für die „SixDays“ pausiert.

 Während man sich auf Landesebene die Köpfe zerbricht, wie das Erzgebirge über die eigenen Grenzen hinaus bekannt gemacht werden könnte, gelingt dies den hiesigen Motorsportvereinen seit langer Zeit mit Bravour. Zehntausende jubeln beim Enduro-Spektakel „Rund um Zschopau“, das dieses Jahr am 14. und 15. Oktober stattfindet.

Mit seinen 80 Kilometern Geländestrecke, die an einem Tag drei Mal absolviert werden müssen, ist das Finale der Deutschen Enduro-Meisterschaft auch Prüfstein vieler internationaler Gaststarter. Für einige Momente im Jahr richtet die Motorsportwelt ihr Auge auf die kleine Erzgebirgsregion und kommt aus dem Staunen nicht heraus.

Starterfeld randvoll 

200 Starter und mehr lassen sich den Wettbewerb deshalb nicht entgehen. Die unvergleichliche Atmosphäre lockt von Spanien bis Skandinavien und von England bis an den Balkan Profis und Amateure in unsere Heimat. In diesem Jahr steht sogar ein Teilnehmerrekord an. Verena Vogler vom MSC Rund um Zschopau sagt: „Noch nie waren die Starterlisten so früh so voll. Wir geben unser Bestes, alle Nennungen anzunehmen.“ Viele Fahrer nutzen den Finallauf sicher auch, um einige der schwierigsten Wettbewerbskilometer vor den „Six Days“ 2012 noch einmal unter die Räder zu nehmen. Der internationale Wettbewerb der Mannschaften gastiert im nächsten September rund um den Sachsenring und natürlich auch im Erzgebirge.

 Pause 2012

 „Rund um Zschopau“ legt 2012 also eine Pause ein. „Das geschieht mit einem lachenden und einem weinenden Auge“, sagt Verena Vogler. „Wir freuen uns natürlich auf die ‚Six Days‘, die der ADAC Sachsen austrägt, und hoffen für die deutschen Fahrer und Mannschaften auf vordere Platzierungen. Auf der anderen Seite ist die Belastung der Strecke aber immens.

 Man darf nicht vergessen, dass Wälder, Felder und Privatgrundstücke befahren werden. Das gelingt nur auf Basis großen Vertrauens. Wir hoffen, dass die unvermeidlichen Schäden behoben werden und den Neustart von ‚Rund um Zschopau‘ dann 2013 nicht gefährden.“