Auch in diesem Jahr gibt es bei der Deutschen Enduromeisterschaft in Burg neben der Prüfung in der Sandgrube einen neuen Endurotest, welcher sich direkt am Ortsrand von Burg befindet. Die bekannte Prüfung “am Knast” wurde zu den letzten Jahren leicht verändert. Vor allem die tiefen Sandwellen der Vorjahre wurden umgangen und teilweise planiert.

Spannend wird es Morgen ab 8.00 Uhr. Dann startet das erste Fahrertrio auf die 3 Runden im Burger Sand.

Problematisch gestaltete sich für viele Fahrer war schon die heutige Abnahme. Die technischen Kommissare begutachteten vor allem die Lautstärke der Motorräder. Gut die hälfte der Fahrer musste nachträglich leichte Änderungen am Auspuff vornehmen, um die strengen Richtlinien einzuhalten. Ob die Messung der Kommissare allerdings korrekt ausgeführt wurde, darüber streiten sich die Geister.

Sascha Meyhoff

Erstmals mit einer KTM geht Sascha Meyhoff an den Start. Der schnelle Norddeutsche wechselte von der 250-4T-Husqvarna zur Marke aus Österreich. „Ich bin jetzt 3 Läufe nicht gestartet und wollte einfach mal was neues probieren. Es geht mir nur noch um Einzelplatzierungen und werde jetzt mit der 350er KTM in der Klasse E2 starten.“ Dort wird er mit Championatssieger von Dachsbach, Dennis Schröter, auf sehr starke Konkurrenz treffen. Auch Mike Hartmann und Marco Neubert wollen vorn mitmischen.

In der E1 rechnet sich Andreas Beier erneut gute Siegchancen aus. Eddi Hübner und Jörg Haustein sind ihm aber dicht auf den Fersen und werden den Sieg nicht kampflos überlassen. Haustein hat bei den SixDays in Finnland super Zeiten gefahren und wird in Burg ein ernst zu nehmender Gegner sein.

Nick Emmrich wird in der E3 sicher auch wieder alles geben um es den Deutschen Enduro Champion Marcus Kehr nicht zu leicht zu machen. Auch Derrick Görner und Christain Weiß werden wieder ein Wörtchen um die ersten 3 Podestplätze mitreden wollen.

Es wird also wieder spannend und Enduro.de wird Morgen ausführlich vom 1. Fahrtag berichten.

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