Ein gelungener Auftakt der Hard Enduro Saison 2014 beim HellsGate 2014. Im Gegensatz zum Vorjahr als Schnee das Rennen zu einen Problem machte herrschten in diesem Jahr fast Frühlingshafte Temperaturen.

Hells Gate 2014

Dennoch hatte Fabio Fasola schwierige neue Streckenabschnitte für die Hard Enduro Scene vorbereitet. Punkt 7 Uhr gingen die ersten 3 Fahrer in den Vorlauf. Dieser wird wie beim klassischen Enduro durch Sonderprüfungen und Zeitkontrollen entschieden. Von den über 100 gestarteten Fahrern erreichten nicht einmal die Hälfte am Mittag das Fahrerlager im Ill Ciocco. Die besten 30 von ihnen durften dann im Hauptrennen starten.

Jonny Walker legte einen furiosen Start hin und konnte das morgendliche Rennen für sich entscheiden. Auch Otto Freund war aus deutscher Sicht bei seinen Debüt sehr gut unterwegs. Der Drebacher wurde achter und konnte dabei seine Erfahrung aus den Klassischen Endurosport voll umsetzen. Für andere Deutsche Fahrer wie zum Beispiel Carsten Stranghöhner oder Jens Hurlebaus kam wegen Zeit Überschreitung an den ZK´s das vorzeitige aus.

Otto Freund

Otto Freund

Andreas Lettenbichler wurde als bester Deutscher Fahrer auf Platz 4 gewertet.

Video:

Das Highlight startete mit einen Supermoto Start dann 15.30 Uhr. 5 Runden, eine mehr als in den Vorjahren, mussten absolviert werden. Wer mehr als 30 Minuten Rückstand auf die Spitze hat wurde aus den Feld genommen. So bildete sich schnell nur noch ein kleines Grüppchen was bei Einbruch der Dunkelheit im Rennen war. Auch Otto Freund musste den schweren Bedingungen mit den glatten Steinen schnell Tribut zollen. Nach Runde 2 war seine Reise bereits zu Ende.

Hell's Gate 2014

Jarvis überholte bereits in Runde 2 Jonny Walker und übernahm die Spitze. Diese baute er bis zum finalen Anstieg weiter aus. Wie schwer das Rennen auch ohne Schnee war zeigt die Tatsache das nur 2 Fahrer den Gipfel vom Hells Peak erreichten. Jarvis holte somit seinen vierten Sieg vor Jonny Walker.

HellsGate14_1

Ergebnisse:

1. Graham Jarvis, 2. Jonny Walker

Video Finale: