Bei brutal heißen Temperaturen findet aktuell die fünfte Runde der Enduro Weltmeisterschaft in Griechenland statt. Der Brite Steve Holcombe konnte bereits am Freitag beim den Prolog gewinnen und bestätigte seine hervorragende Leistung auch am gestrigen Fahrtag. Holcombe war auf dem Großteil der Sonderprüfungen mit den schnellsten Zeiten unterwegs und konnte sich somit den nötigen Vorsprung sichern, um an Tagesende erneut ganz oben auf dem Treppchen zu stehen.

Nathan Watson

KTM-Pilot Nathan Watson blieb mit etwas mehr als 12 Sekunden Rückstand zwar in Schlagdistanz, kam letztendlich aber nicht ganz an die Klasse seines Landsmanns Holcombe heran. Damit begnügte sich Watson mit Rang 2 der Tageswertung noch vor dem Franzosen Loic Larrieu. Letzterer konnte bereits beim vorangegangenen GP aufs Treppchen fahren und zeigte auch hier, dass er zu den schnellen Jungs gehört. Eher enttäuschend ging der Samstag für Matt Phillips aus, der Weltmeister wurde nur auf Rang 7 gewertet. Er fand einfach nicht zu seinem gewohnt schnellen Fahrstil. Schuld seien die Sonderprüfungen, auf denen es schlicht nur eine schnelle Linie gegeben habe und das liege ihm nicht sonderlich.

Josep Garcia

In der Klasse E2 konnte Josep Garcia auftrumpfen. Der Spanische KTM-Fahrer zeigte, dass er mit den Bedingungen, die seiner Heimat nicht ganz unähnlich sind, bestens zurecht kam. Seine Konkurrenten, allen voran Jamie McCanney (Rang 2) konnten den Speed von Garcia nicht mitgehen. Dritter wurde überraschenderweise Davide Guarneri auf Honda, der die schnellen Haudegen dieser Klasse – Eero Remes und Daniel McCanney – locker hinter sich lies.

Eine kurze Zusammenfassung gibt es in folgendem Clip:

Quelle: Enduro.abc, Future7Media