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GasGas 2019 mit einigen Updates für die EC 250/300 und ganz neu die EC 200 und EC Ranger

Gas Gas gibt Gas und bringt mit dem neuen Modelljahr ganz neue Versionen auf den Markt. Mit dabei ist die „Kleine“ EC 200, welche die Charakteristik einer 125er Maschine bietet und ganz neu die EC Ranger eine Art Freeride auf Basis der EC Modelle mit einfachem Handling und sanften Motor als 200er und als 300er Version. Dank Torrot schaut es gut aus mit der Entwicklung um die spanische Motorradmarke und im Rahmen der Präsentation im Ametlla Park (La Ametlla del Vallés) war Gunnar Junge für Euch vor Ort um die neuen Versionen Probe zu fahren.

Die GasGas 2019 Präsentation fand im Ametlla Park bei Barcelona statt.

Sämtliche Details wurden vor der Probefahrt ausführlich erläutert.

Was gibt es neues bei den EC Modellen ?

EC 250 und EC 300 wurden verbessert und besitzen nun auch einen Mappingschalter.

Mit einem Trockengewicht von etwas mehr als 100 kg gehören die EC´s zu den leichtesten Bikes auf dem Markt. So zeigen die neuen GasGas EC und XC (nur für den US-Markt) Modelle Verbesserungen am Motor, am Rahmen und an den Federelementen, außerdem wurde das Startverhalten dank neuen E-Starter und größerer Kapazität der Batterie verbessert. Zusätzlich wird nun ein Mappingsschalter mit zwei Stufen verbaut, um das Beste bei trockenen oder nassen Terrain herauszuholen.

Was den Motor betrifft, haben die neuen GasGas-Modelle EC 250 und EC 300 einen neuen Zylinderkopf bekommen. Durch die Änderung gibt es eine Verbesserung in der Thermodynamic und die Leistungsabgabe für die 2019 Versionen wird linearer im Verlauf des gesamten Drehzahlbandes.

Eine umfangreiche Liste von High-End Komponenten, die nur selten auf einem Serienmotorrad zu sehen sind, verleiht der gesamten GasGas Enduro-Reihe einen exklusiven Charakter. Zur Ausstattung gehören Federelemente von Kayaba, eine Magura-Kupplungsarmatur, FMF-Auspuffanlage, Kehin-Vergaser, Neken Lenker sowie Excel-Felgen.

Für das Modelljahr 2019 wurden noch folgende Komponenten hinzugefügt: ein neuer Lenker von Neken mit 28,6 mm Durchmesser ohne zentrale Spannstange für verbesserte Haptik sorgt für mehr Steifigkeit und mehr Kontrolle über das Vorderrad. Ganz neu ist auch der zweistufige Mapping-schalter, hier kann zwischen „Sun“ (kräftig) oder „Rain“ (sanft) umgeschaltet werden.

Neue Modelle ab 2019 – EC 200 und EC Ranger

GasGas EC Ranger

Für das neue Modelljahr wird es auch eine EC 200 Sportenduro geben. Als Basis hierfür werden die selben Komponenten, wie auch schon bekannt von der EC 250 /300, verwendet. Ebenfalls ganz neu und das Highlight während der Präsentation ist die EC Ranger. Mit der Ranger kehrt die legendäre „Pampera“ zurück auf den Offroadmarkt. Ein leichtes Modell welches gut kontrollierbar und vor allem sehr fahrbar ist, soll für Jedermann das Endurofahren näher bringen. Weitere Details zum Modell findet man -hier-.

Erster Fahrbericht von Gunnar Junge

Gunnar Junge durfte schon mal die 2019er GasGas Modelle testen.

EC 200

Als Teststrecke stand eine sehr schnelle harte MotoCross Strecke und ein kleinerer Endurotest mit vielen engen Kurven, in einen Waldstück zur Verfügung. Vor dem fahren dachte ich mir, diese Motorrad wird sich so fahren wie eine etwas stärkere 125er. Ich wurde eines besseren belehrt! Der Motor der 200ter hat auch im unteren Drehzahlbereich richtig gut Leistung, gepaart mit einer Handlichkeit einer 125er. Das Motorrad macht richtig Spaß. Fühlt sich beim Fahren sehr leicht an, der Geradeauslauf ist sehr gut, kein Lenker flattern ( was übrigens bei alles Modellen der Fall ist) und dieses gute Kurvenhändling hat mich beeindruckt. In diesem Endurotest für mich das schnellste Bike, wegen des so gut zu fahrendem Motor und dieses leichte Händling wie eine 125er. Auf der schnellen MotoCross Strecke fehlt gegenüber der EC 250 oder EC 300 etwas Leistung, aber es macht ein riesen Spaß. Diese Motorrad ist dem Hersteller sehr gut gelungen und für jeden Einsteiger oder Freizeit Endurofahrer das richtige Motorrad.

EC 250

Zweites Testbike war die GasGas EC 250. Schon beim losfahren merkte ich das diese Motorrad sehr gut zu mir passt. Auf Anhieb kam ich damit gut zurecht. Das Motorrad lässt sich gut fahren, die Leistungsentfaltung des Motors kontrolliert zu bewegen und das ganze Motorrad fühlt sich handlich an und lässt sich so sehr gut um Kurven fahren. Am meisten fällt dies im engen Endurotest auf, wo dieses Motorrad richtig Spaß macht. Auch über Hindernisse, wie Baumstämme oder Steine lässt sich die 250er spielerisch leicht bewegen. Der Motor hat dafür wirklich ein gut nutzbares Drehmoment, was mit einer sehr gut zu bedienenden Kupplung gut kontrollierbar ist.

EC 300

Beim aufsteigen auf das Motorrad, vielen mir sofort die gute Sitzposition auf dem Motorrad auf. Der Starter links am Lenker erweckt den starken Motor zum Leben. Mir viel beim losfahren sofort
dieser bärenstarke Motor auf, der sich leider sehr aggressiv anfühlt und so auch mit viel Krafteinsatz zu fahren ist. Ich brauchte etwas Zeit um mich daran zu gewöhnen. Leider leidet auch das Händling des Motorrades unter dem aggressiven Motor, was deutlich im Endurotest auffällt und das Motorrad sich nicht so leicht um die engen Kehren fahren lässt. Aber ich denke das ein guter
fitter Fahrer diese 300ter sehr schnell bewegen kann. Ich habe dann den am Lenker befindlichen Mappingschalter auf die softer Stufe gestellt, womit das Motorrad wesentlich angenehmer zu fahren war. Super funktioniert das Kayaba Fahrwerk, spricht super an und arbeitet sehr sensibel, obwohl es doch relativ straff abgestimmt ist. Es funktioniert auf der Motocross Strecke (ohne das
es einmal durchgeschlagen hat) sowie auch im Enduroteil sehr gut.

Den Fahrbericht von der EC Ranger findet man -hier-