Obwohl erst Ende November ist biegt der Deutsche SX-Cup bereits in die Zielgerade ein. An diesem Wochenende findet das vorletzte Meisterschaftswochenende in der Chemnitz Arena statt. Mitte Januar folgt nur noch das Finale in Dortmund.

Umso heisser sind die Fahrer natürlich auf vordere Platzierungen. In der kleinsten Halle baute Freddy Verherstraaten auch diesmal wieder eine der längsten Strecken. Wie im letzten Jahr inklusive einer Tunneldurchfahrt unter der Tribüne. Durch die lange Strecke und eines Restarts nach einen heftigen Sturz von Xavier Boog kamen alle an ihre Grenzen. Laut Reglement sind die Rundenzahlen im Cup vorgeschrieben, die Renndistanz von 15 Runden in Chemnitz war damit 25% länger als die gleiche Rundenzahl in der Vorwoche in München.

Dank der Tunneldurchfahrt eine der längsten Strecken in Deutschland

Dank der Tunneldurchfahrt eine der längsten Strecken in Deutschland

Eigentlich sah auch diesmal Greg Aranda wie der sichere Sieger aus. Wie auf Schienen siegte er im Vor- und Halbfinallauf. Auch im Neugestarteten Finale setzte er sich noch in Runde 1 an die Spitze und baute die Führung auf 7 Sekunden aus. Aber auch ein Aranda kann Fehler machen. Nach dem Tunnel haute er seine Sturm Kawasaki unsanft in die Tribünenbegrenzung. Bis er diese wieder befreit hatte war er auf Rang 6 zurückgefallen.

Greg Aranda

Greg Aranda

Den Sieg erbte Austin Politelli vor Jace Wayne Owen und Politellis Teamkollege Ben Lamay. Politelli war selbst in München, sowie nochmals im Training von Chemnitz schwer gestürzt und war deshalb besonders froh über den Sieg und das es gesundheitlich überhaupt ging. „Natürlich habe ich heute im Finale gleich zweimal Glück gehabt, aber das steht mir nach dem Pech, welches ich zuletzt hatte, auch mal zu“, meinte der strahlende Sieger anschließend.

Austin Politelli

Austin Politelli

Pech hatte auch der Star der Fans Dominique Thury. Ohne Probleme schaffte er es auf seiner Heimbahn bis ins Finale. Dort stürzte der Falcon KTM Pilot leider und schied vorzeitig aus. Neuer Angriff heute Abend ab 18 Uhr für den Bad Schlemaer. Karten sind übrigens für die Fans auch heute noch erhältlich.

In der kleineren SX2 Kategorie siegte in beiden Läufen Yannis Irsuti. Larranaga führte zwar ebenfalls einige Runden brachte sich aber durch Stürze selbst um die Siegchance. Im Kampf um den Prinzentitel liegt er aber dennoch aussichtsreich auf Rang 2.

Irsuti

Irsuti

Alle Ergebnisse unter www.supercross-chemnitz.de

Fotos: Denis Günther / DG Design

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