Über das Hells Gate wurde bereits im Vorfeld der am Samstag stattgefundenen Veranstaltung diskutiert. Fabio Fasola hatte einige Änderungen im Rennablauf beschlossen um für die Fans attraktiver zu werden. Geblieben ist das morgendliche Rennen um die 30 Startplätze für das Hauptrennen am Nachmittag, bereits um 7.00 Uhr gingen die ersten Piloten auf die Reise über 6 Runden mit je 1 Sonderprüfung.

Zunächst setzte sich Lars Enöckl in Führung. Die ersten 3 Prüfungen gingen an den Österreicher, bevor Wade Young und Mario Roman konterten. Roman verlor durch einen Sturz Zuviel Zeit und wurde zweiter hinter Wade Young.

Young überzeugte auch im Hauptrennen am Nachmittag und konnte seinen ersten Sieg in Europa bei einen großen Extremenduro holen. Gleichzeitig ist es für ihn auch der erste Sieg für seinen neuen Arbeitgeber Sherco. Graham Jarvis holte sich Platz 2 vor seinen neuen Teamkollegen und Youngster Mario Roman. Bester einheimischer Italiener wurde Diego Nicoletti auf Platz 4.

Nicht die Ziellinie erreichten Philipp Scholz auf Rang 6 und Otto Freund auf Platz 11. Jede Stunde wurden die jeweils letzten 10 Fahrer aus den Rennen genommen. In der letzten halben Stunde blieben dann nur noch die besten 4 Fahrer übrig die in der neuen HellsGate Arena um den Sieg fuhren. Auf der Strecke gab es nur noch 2 echte technische Abschnitte sowie die Arena in Form eines Endurocrossparcour.

Otto Freund war geteilter Meinung über diese neuen Abschnitte: “Ich weiß nicht ob die künstlichen Hindernisse in eine Outdoorstrecke gehören, für die Zuschauer ist es aber sicherlich ein großes Spektaktel. Mit meiner Leistung auf Platz 11 bin ich ganz zufrieden, ich konnte über den Winter vielleicht nur fünfmal trainieren und bin auch durch meine Schulterverletzung noch gehandicapt. Deshalb geht der elfte Platz durchaus in Ordnung.”

Foto: ApPhotosport

Ergebnisse: 1. Young; 2. Jarvis; 3. Roman Serrano; 4.Nicoletti; 5. Enöckl; 6. Scholz; 7. Bosi; 8. Lenzi; 9. Salsench; 10. Bertl; 11. Freund; 12. Piacenza; 13. Stranghoner; 14. Benoit; 15. Diesel; 16. Schutz; 17. Scarpelli; 18. Graziani

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