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Dakar 2022 Tag 4: Barreda vor Quintanilla und Goncalves – Mike Wiedemann P59

Die wohl bisher härteste Etappe der Rallye Dakar 2022 umfasste am vierten Tag anstrengende 465 Kilometer schnelle Strecken und technisch anspruchsvollere Felspassagen und Flussdurchquerungen. Als die Fahrer heute früh das Biwak in Al Qaisumah verließen, sahen sie sich einer kalten Verbindungsstrecke gegenüber, die sie zum Start des Specials führte.

Warm Up 😉

Dakar 2022 Tag 4 – Stimmen der TOP-Fahrer

Joan Barreda

Ich bin sehr zufrieden mit heute. Es war eine sehr gute Etappe und ich habe einen weiteren Sieg errungen. Wir haben vom ersten Moment des Specials an einen sehr guten Job gemacht. Wir hatten verschiedene Terrains: Sandpisten, Dünen, Felsen und mit etwas Navigation. Ich habe versucht ruhig zu bleiben, unserem Kurs zu folgen, aber ich habe hart gepusht und ich denke, wir haben einen tollen Job gemacht und ich bin sehr zufrieden und glücklich damit.“

Danilo Petrucci

Das war heute eine richtig schnelle Etappe mit einigen sehr schnellen Pisten. Ich konnte in einer Gruppe fahren und hatte viel Spaß, es hat mir sehr gut gefallen. Es war eine so lange Etappe, aber zum Glück habe ich keine Fehler gemacht und konnte einen guten Rhythmus finden. Ich habe heute auch viel gelernt und freue mich jetzt sehr auf morgen und den Rest der Veranstaltung.“

Pablo Quintanilla

„Es war eine lange SP, ohne zu viel Navigation und mit einem Dünensektor von etwa 50 Kilometern. Ich bin mit der Fahrweise heute zufrieden, ich habe versucht von hinten zu pushen. Ich hatte eine kompliziertere Navigation erwartet. Ich fühlte mich wohl mit guter Pace und konzentrierte mich auf das Roadbook, um keine Strecke zu verpassen und in der Gesamtwertung einige Minuten aufholen zu können.“

Matthias Walkner

„Die Marschrichtung stimmt! Nach Etappe 4 -> Gesamt-Zweiter!
Es war der bisher längste Tag und mit einem Durchschnittstempo von 100 km/h war es auch einer der schnellsten Tage 😅💨. Durch dieses enorm hohe Tempo wird die Navigation zu einer ziemlichen Herausforderung, die Roadbook-Noten fliegen nur so daher 🥵. Hier habe ich auch den Zeitrückstand eingebüßt. Zum Teil habe ich mich vielleicht etwas zu sehr auf eine möglichst fehlerfreie Navigation konzentriert, während die anderen Fahrer eher den
Spuren gefolgt sind. Wie auch immer, mir war es einfach wichtig keine Navigations-Fehler zu machen.
Bei Kilometer 85 konnte ich Adrien van Beveren, der drei Minuten vor mir gestartet ist, überholen. Wir sind dann gemeinsam gefahren und konnten Kevin Benavides einholen. Zu dritt haben wir uns dann, ähnlich wie im Radsport, abgewechselt. Je nachdem wer sich gerade gut gefühlt hat, ist vorneweg gefahren. Grundsätzlich war es ein echt guter und lässiger Tag. Mit dem 7. Platz habe ich mir wieder eine gute Ausgangsposition für morgen verschafft. Beim voraus navigieren verliert man an so langen Tagen relativ schnell viel Zeit, ich bin also absolut zufrieden mit meiner Platzierung und Startposition für morgen.
Mit dem Motorrad komme ich auch immer besser zurecht. Wir haben gestern erneut ein paar Dinge umgestellt und es stellt sich heraus, dass es die richtige Entscheidung war. Die Marschrichtung stimmt also.

Highlights des Tages

Deutsche Fahrer

Bericht von Dirk v. Zitzewitz und Co 😉

Die Ergebnisse unserer Jungs: Mike Wiedemann landet auf ein dem 59. Rang. und auf Platz 6 bei der Junior Trophy. Stephan Preuss kommt als 126. ins Ziel und schafft in der Veteran Trophy Platz 22.

Ein weiterer Tag überlebt – 460 Km ca. 5 halb Stunden Sonderprüfung, und 250km Etappe 🙏 einfach nur der Wahnsinn!

Schon wieder ein extrem schneller Tag. Erst zum Ende hin wurde es ein bisschen technischer. Zu Beginn sind wieder einige Fahrer gestürzt in den schnellen Passagen, der Hubschrauber war permanent unterwegs 👎
Ich bin es wieder sehr ruhig angegangen. In den schnellen Passagen habe ich wieder eine Menge Zeit liegen lassen, da ich einfach zu oft das Gas lupfe. Zum Schluss ging es, dann aber durch ein Flussbett, wo ich eine gute Pace gehen konnte 👏 allerdings habe ich mich 5 km vor Schluss ein bisschen verfranzt, wodurch ich wieder ca. 10 Minuten verlor. But still in the race, keep going ✊ Körper fühlt sich noch Top an 👍

Mike Wiedemann @Facebook

Ergebnisse TOP 5

  1. (ESP) JOAN BARREDA BORT MONSTER ENERGY HONDA 04H 07′ 06“
  2. (CHL) PABLO QUINTANILLA MONSTER ENERGY HONDA 04H 10′ 43“
  3. (PRT) RUI GONÇALVES SHERCO FACTORY 04H 14′ 05“
  4. (ESP) LORENZO SANTOLINO SHERCO FACTORY 04H 15′ 02“
  5. (ARG) LUCIANO BENAVIDES HUSQVARNA FACTORY RACING 04H 16′ 01“

Ergebnisse Gesamtwertung

  1. Sam Sunderland (GBR), GASGAS, 15:30:01
  2. Matthias Walkner (AUT), KTM, 16:33:01 +3:00
  3. Adrien Van Beveren (FRA), Yamaha, 15:34:55 +4:54
  4. Daniel Sanders (AUS), GASGAS, 15:37:08 +7:07
  5. Lorenzo Santolino (ESP), Sherco, 15:40:29 +10:28

Quelle: dakar.com, ktmMatthias Walkner Facebook, Mike Wiedemann Facebook, weberwerke, Monster Energy Honda Team

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