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Damit hatten eigentlich nur wenige gerechnet. In den letzten Jahren war das RedBull 111 Megawatt in der größten Kohlenmine Europas eher ein schnelles Rennen. Durch neue Genehmigungen konnte Renndirektor Bartosz Oblucki die Strecker erweitern und auch wirklich extrem gestalten.

Für die erste Runde benötigte die Spitze schon 75 Minuten, bei einer Gesamtfahrzeit von 4h war allen klar das es nicht sehr viele der 500 gestarteten Piloten überhaupt ins Ziel schaffen. Viele neue Sandhänge sorgten bereits in bei den Fahrern in der ersten 70 Fahrer umfassenden Startgruppe für Staus. Somit zog sich das Feld immer weiter auseinander und 18 Fahrer schafften es überhaupt nur ins Ziel.

Darunter waren mit Manuel Lettenbichler auf Rang 6 und Marcel Teucher auf Rang 17 auch zwei Deutsche Fahrer. Teucher hatte dabei noch Pech das er am Start stürzte und den Feld auf Position 70 liegend hinterherstürmen musste. Nach der ersten Runde war er aber schon unter den ersten 30 mit Tendenz nach vorn. Pünktlich vor dem Ende der Maximalen Zeitvorgabe von 4 Stunden überquerte er dann die Ziellinie: „„Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung in diesem doch sehr anspruchsvollen Rennen im Tiefsand. Trotz meines Trainingsrückstandes aufgrund eines Infektes der mich immer wieder einholt konnte ich meine fahrerische Leistung ausspielen und im vorderen Fahrerfeld landen. Wenn ich jetzt noch meine Infektanfälligkeit in den Griff bekomme und kontinuierlich dran bleiben kann, dann kann ich mich auch weiter vorn platzieren“.

Marcel Teucher

Marcel Teucher

An der Spitze wechselte ständig die Führung. Die Top4 lagen am Ende der 3 Runden nur 28 Sekunden getrennt. Jonny Walker erkämpfte sich nach seiner langen Verletzung den Sieg vor Mario Roman und Wade Young. Graham Jarvis schrammte mit Platz 4 am Podest knapp vorbei.

Fotos: DG Design / Denis Günther

Ergebnisse

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