Hamma wurde nach Schnee im letzten Jahr diesmal vom Schlamm bestimmt

Der Südharzer MSC hat scheinbar einfach kein Wetterglück beim Endurocross, was jedes Jahr im März auf der Strecke in Hamma ausgetragen wird. Dauerregen über Nacht hielt einige Fahrer davon ab heute überhaupt über die Distanz von 2mal 40 Minuten an den Start zu gehen. Glücklicherweise hatte der Wettergott aber ein einsehen und stoppte pünktlich zum Rennbeginn die Bewässerung von oben. Dennoch waren die Bedingungen auf der Lehmigen Strecke grenzwertig.

Hamma
Die Matrix forderte alles von den Fahrern ab

Umso bitterer für die Clubmitglieder des Südharzer MSC, denn sie haben sich in den letzten Wochen intensiv um die Strecke gekümmert und einige spektakuläre neue Hindernisse eingebaut. Diese sollen aber auch am 01.09. zur HardEnduroSeries Germany in die Strecke integriert werden.

Trotz des schlechten Wetters war das Fahrerfeld an der Spitze aber hochwertig. Vor allem die E3 hatte mit den Südafrikaner Blake Gutzeit einen ehemaligen Junioren Weltmeister am Start, dieser duellierte sich in beiden Läufen mit Tim Apolle der ja auch amtierender Superenduro Europameister ist.

Tim Apolle

Gutzeit hatte zwar mit den für ihn sehr ungewohnten Bedingungen zu kämpfen, setzte sich aber dennoch knapp gegen Apolle durch.

In der E1 ging der Sieg an einen der jüngsten. Paul-Erik Huster hatte 3 Runden Vorsprung vor dem zweitplatzierten. Die E2 ging an Marcus Schmidt und bei den Senioren siegte Olaf Rische.

Paul-Erik Huster

Trotz der schlechten Bedingungen zog Vereinschef Jan Hoffmann am Ende ein positives Fazit und hofft auf besseren Bedingungen zum 4. Endurocross am Weinberg 2020.

Fotos: DG Design / Denis Günther