Die ersten Entscheidungen in der zweiten Saison der HardEnduroSeries Germany sind im härtesten HESG Rennen überhaupt gefallen.

Der SHC Meltewitz packte zur 11. Auflage des MelzExdraehm noch eine Schippe drauf, sodass es erstmals auch Steinfelder gab die wirklich auch eine Entscheidung bringen konnten. Für die Serie war das Wochenende in Meltewitz ebenfalls ein Meilenstein, denn seit Beginn 2018 kann man nun bereits auf 10 Rennen zurückblicken.

X-Grip Prolog Award – Scharl übernimmt wieder die Führung

Der Prolog in Meltewitz wurde auf einer kurzen Superenduro ähnlichen Runde zurückgelegt. Alle Fahrer hatten die Möglichkeit 2 Runden auf Zeit zu fahren, wo die Bestzeit in die Wertung einging. Leon Hentschel setzte zunächst die Bestzeit, wurde allerdings direkt von Robert Scharl ausgekontert. Mit diesem Prologsieg übernimmt der Taufkirchener nun auch wieder die Gesamtführung. Hinter Scharl wurde es allerdings sehr eng denn Paul-Erik Huster baute auf eine starke Leistung aus Hamma auf, und konnte sich sogar noch auf Platz 2 fahren. Wie eng es war zeigt der Blick ins Ergebnis, denn die Top 3 waren nur um 0,2 Sekunden getrennt voneinander, was wohl das engste Ergebnis überhaupt in einen Prolog der HardEnduroSeries Germany bedeutet.

Finale mit Überraschungen von Beginn an

Das MelzExdrähm wurde über die Distanz von 3h ausgetragen. Wobei der Sieger wie immer in der HESG als erstes abgewunken wird. Somit standen am Ende 3 Stunden und 14 Minuten in den Ergebnislisten für Sieger Leon Hentschel, der damit vor den Augen seines Sponsors Triebwerk Energy endlich seinen ersten Sieg holen konnte. Bis es soweit war standen einige Stunden harte Arbeit auf der 7 Kilometer langen Runde auf dem Programm. Gleich zu Beginn gab es einige Überraschungen denn Mirko Fabera kam am besten durch das neue Steinfeld was der Verein mit dem Namen „Spanien“ getauft hat. Dort kochten bei allen Fahrern am meisten die Motoren und Emotionen hoch.

Meltewitz

Hentschel und Scharl hielten sich zunächst etwas zurück, denn auf Platz 2 passierte Paul-Erik Huster die Lichtschranke von Runde 1. Hinter Scharl folgte Marcel Teucher und erst dahinter auf Platz 5 kam Leon Hentschel aus Runde 1.

Hentschel zeigte diesmal allerdings eine kontrollierte Fahrweise und machte im Verlauf Platz um Platz gut. Zur Rennhalbzeit war er erstmals an der Spitze und konnte sich mit schnellen Rundenzeiten vom Feld absetzen. Dahinter wechselten die Plätze fast in jeder Runde. Scharl hatte zu Beginn im Steinfeld seine Mühe und Not das Tempo der anderen zu halten und fiel bis auf Platz 7 zurück. Huster, Fabera, Teucher und Lötzsch duellierten sich um Platz 2.

In der letzten Stunde des Rennens kam dann die Zeit von Scharl als er ebenfalls die Gegner Platz um Platz verdrängte. In der letzten Runde konnte er dann auch noch Paul-Erik Huster vom zweiten Platz verdrängen. Somit erwarten wir alle ein Traumfinale in Schwepnitz denn Scharl führt nun noch mit 1 Punkt Vorsprung auf Hentschel.

Erste Titelentscheidungen gefallen

Die ersten Entscheidungen fielen allerdings auch schon in Meltewitz. Dirk Peter konnte sich mit seinem neunten Klassensieg die Seniorenwertung genauso vorzeitig holen wie Lucas Müller bei den Junioren.

Meltewitz

Ergebnisse: https://www.hardenduro-germany.de/ergebnisse-2/

Jetzt haben die Fahrer zunächst etwas Zeit sich auf das Finale vorzubereiten. Am 19.10. folgt dieses in Schwepnitz mit anschließender großer Championship Party.

Die Nennungen für das Finale sind hier möglich: https://www.hardenduro-germany.de/onlinenennung-isegrim-enduro-19-10-2019-uebersicht/

Fotos: S.b.foto / Silvio Bronst