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Wie jedes Jahr haben wir nach dem Erzbergrodeo Stimmen einzelner Deutscher Fahrer gesammelt

# 44 Marco Pfeifer Platz 62

Nach einem Super Prologrun auf Platz 46 schaffte ich es endlich in die erste Startreihe fürs RedBull Harescramble den Hauptteil des Erzbergrodeo mit der Startnummer 44.
Mit einem guten Start war ich leider zu weit außen in der Startkurve und nur im hinteren Drittel der ersten 50. In den ersten 10min war ein ordentliches Chaos und man konnte keinen Meter vor sich sehen, aufgrund von Staub. Im Wald vor der Wasserleitung wurde ich von einem anderen Fahrer abgeschossen und musste mein Motorrad wieder gerade richten… Danach lief es dann wieder super, ich konnte wieder viele Plätze gutmachen und fand wieder meinen Flow. Die Aufholjagd kostete mich viel Kraft, die mir später im Carls Dinner fehlte. Bei CP18 nach der oberen Etage vom Dinner (ca. 1,5 km Steinfeld) war mein Rennen auf Platz 63 zu Ende. Alles in allem bin ich zufrieden mit meinem Ergebnis.
Ich möchte mich herzlichst bei all meinen Sponsoren und Unterstützern, vor allem vor Ort bedanken! See you next year!

Foto: Sebastian Marko/Red Bull Content Pool

# 244 Thomas Schley Platz 67

Mein erster Prologlauf war nicht so geil da hatte ich nacheinander 2 langsame Fahrer vor mir wodurch ich nur staub gesehen habe, deswegen bin ich nur auf Platz 403 gekommen.
Am zweiten Prologtag lief es aber besser, ich hatte eine bessere Sicht und konnte mehr Gas geben und bin dann auf Platz 244 vor gekommen.
Somit bin ich aus der 5ten Reihe in das Rennen gegangen. Beim Start durch die dicke Pfütze habe ich einen Wasserschwall abbekommen wodurch ich nichts mehr sehen konnte, dazu kam dann auch noch der Staub von den ersten zwei Hängen was mich sehr zurück geworfen hat. Der Stau hat sich dann noch bis Drei Könige durchgezogen wo man sich an den Leuten in den Hängen vorbei kämpfen musste, danach lief es aber und ich konnte Zeit gut machen und mich bis zum Checkpoint 18 vorarbeiten wodurch ich am Ende auf Platz 67 gelandet bin. 

# 129 Timo Jungmann Platz 90

Mit einem Guten Start als sechster konnte ich ins Rennen gehen. Der Start war dieses Jahr sehr fair mit kurzen Startabständen. Vor der Wasserleitung kam ich dann bereits in den ersten Stau und hab einiges an Zeit verloren. Nach 4 Versuchen ging es weiter und bin weiter nach vorn gekommen. Drei König lief richtig gut wo ich 20 Plätze gut machen konnte. Die größten Probleme hatte ich eher auf den Verbindungen. Nach 3h hatte ich dann schon einiges an Kontiproblemen, habe aber mit den Kräften gehaushaltet sodass es doch gut weiterging. 30 Minuten vor Ende bin ich dann ins Carls Diner reingerollt. Dies war mein Traum einmal im Rennen Carls Diner zu fahren was endlich in Erfüllung gegangen ist. Ich bin super zufrieden mit meinen erreichten Ergebnis.

# 148 Marcel Teucher Platz 101

Für das diesjährige Harescramble hatte ich mir viel vorgenommen. Zusammen mit Blake Gutzeit habe ich mir viele Abschnitte angeschaut. Uns viel sofort auf das der Schwierigkeitsgrad nochmals angehoben wurde. Wichtig war also ein vorderer Startplatz. Da ich aber leider nicht der schnellste bin was den reinen HighSpeed anbelangt und mir das technische mehr liegt war es wieder eine schwere Aufgabe für mich. Mit dem Hintergedanken meines Kreuzsbandrisses im Prolog aus dem letzten Jahr, war der Kopf zusätzlich nicht ganz frei. Ich war viel zu vorsichtig unterwegs, obwohl ich eine super freie Strecke hatte. Von um die 1500 Fahrern lag ich zunächst auf Rang 132. Für den zweiten Prologtag am Samstag hatte ich mir mehr vorgenommen. Es lief auch deutlich besser. Eine minimale Zeitverbesserung brachte mich dennoch nicht weiter nach vorn. Meine Hoffnung über das Endurocross noch einen Platz in der ersten Reihe zu erreichen scheiterten nach einem schlechten Startplatz im Halbfinale.

Bei der Vorbereitung zum Harescramble stellte sich heraus das die Kupplung gewechselt werden musste und es auch Probleme mit dem Elektrostarter gab. Bis kurz vor Rennstart konnten diese allerdings behoben werden, bis auf einen kleinen schwerwiegender Fehler der am Ende eine gute Platzierung kostete.

Ich bin ohne Mechaniker an den Erzberg gereist was mir nicht wieder passieren sollte. In der Eile und Aufregung kurz vor dem Start hatte ich vergessen 2 wichtige Schrauben und meine Halteschlaufe an der Sitzbank zu befestigen. Dies merkte ich aber erst in der Startaufstellung wo es zu spät war. Ich fuhr die ersten Hänge zunächst im Sitzen dem Feld hinterher und konnte das Problem dann nach einigem Hin- und Her dann am Transporter lösen. Allerdings verlor ich damit so viel Zeit das ich erst mit den 300er Startnummern zurück ins Rennen kam. Durch die vielen Fahrer die nun vor mir waren steckte ich an den „schweren“ Stellen sehr oft im Stau fest. So schwer waren die Stellen dann gar nicht, aber ohne Schwung eben nicht fahrbar… Über die Renndistanz konnte ich mich dann trotzdem gut nach vorn Arbeiten. Meine Fitness war gut…ausbaufähig aber nach der Verletzung war ich überrascht, dass es doch so gut lief. Am Eingang zum Carls Diner war dann allerdings Schluß. Es hätte keinen Sinn gemacht bei einer Restzeit von 5min noch ins Carls Diner einzufahren. Obwohl es nicht das Ergebnis war was ich mir erhofft habe, konnte ich erneut viel lernen. Im kommenden Jahr werde ich einen neuen Anlauf starten, weiter nach vorn zu kommen. So kann ich jetzt ein Jahr lang weiter von der Finisher Flagge träumen 🙂 Ich möchte gern hier auf Enduro.de die Chance Nutzen und mich bei allen bedanken die mir am Berg in sämtlichen Dingen zur Seite standen und mir geholfen haben. Angefangen bei meinen Sponsoren bis hin zu jedem Einzelnen der an der Strecke geholfen oder angefeuert hat. Vielen Dank.

Foto: DG Design / Denis Günther

# 364 Patrick Lachetta Platz 109

Der Prolog fuhr sich genau wie die letzten Jahre und im Amateurbereich waren wie gewohnt bis zu 10 Fahrer pro Sekunde zu finden..

Hare Scramble:
War sehr schön anzusehen, dass sich die Organisatoren zum Start aus dem Kessel Gedanken gemacht haben und die Starthänge so bauten, dass sie nach 2-3 Minuten frei waren und die nächsten Reihen recht schnell starten konnten. Auch neu war der Start mit laufenden Motoren.
Der Schwierigkeitsgrad im Hare Scramble war dieses Jahr ebenfalls recht linear steigend, außer, dass im Wald die gewohnten Checkpoints schon arg mit tiefen Spurrillen versehen waren. Dementsprechend hatten wir es mit vielen Wurzeln zu tun. 

# 57 Maik Schubert Platz 111

Ich hatte mir Definitiv mehr erhofft und wollte mindestens soweit kommen wie letztes Jahr.
In den ersten Passagen habe ich mich aber angestellt wie als würde ich das erste mal Motorrad fahren und somit viel Zeit und Plätze verloren. Und dann kommt eins zum anderen… an manchen hängen im Wald war ein übelster Stau mit circa 50 Fahrern, da steht man dann einfach eine halbe Stunde. Es ist halt nicht ein Jahr wie das andere. Das muss jetzt einfach Ansporn sein mit einer viel besseren Vorbereitung nächstes Jahr an den Start zu gehen.

Foto: Markus Berger / Red Bull Content Pool

#199 Richard Heinike Platz 185

Das Erzberg Rodeo 2018 lief für mich nicht ganz optimal.
Angereist mit der Startnummer 1132 hatte ich nicht gerade gute Voraussetzungen für den Prolog und musste mich mit einer völlig zerbombten Strecke anfreunden.
Am ende der beiden Prologtage belegte ich Platz 199 und musste somit aus der 4. Startreihe beim Red Bull Hare Scramble an den Start gehen.

Das Rennen lief anfangs ziemlich gut bis ich mir bei der Auffahrt Drei Könige einen Draht ins Hinterrad wickelte und 25 min benötigte um ihn wieder rauszubekommen.
Ab da an war es echt mies voran zu kommen, da überall Stau war und ich von den 4h Fahrzeit mind 2h anstehen musste obwohl allesfahrbar war.
Am Ende belegte ich Platz 185 mit CP9. 
Mein Ziel unter die Top 100 zu kommen habe ich somit leider nicht erreicht, bin aber jetzt im nachhinein doch recht zufrieden.